Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungs-Magazin 4/2019
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ADAC Luftrettung trainiert Windenrettung in Friesland

(Bild: ADAC Luftrettung)Sanderbusch (ADAC) – Die ADAC Luftrettung trainiert noch bis zum 23. April 2021 das Bergen mit der Rettungswinde im Raum Wangerland (Nordsee). Auf dem Programm des von der Luftrettungsstation Sanderbusch organisierten Trainings stehen Einsatzszenarien auf offener See, an der Einfahrt des Außenhafens Hooksiel, am Radarturm Hooksielplate und im Wald am Hooksmeer.

Der in Sanderbusch stationierte ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 26“ bleibt während des zwölftägigen Trainings voll einsatzfähig. Die Flugmanöver werden mit einem zusätzlichen Helikopter geflogen.

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Die Übungseinsätze finden werktags zwischen 09:00 und 16:00 Uhr statt. In den ersten Tagen sind nur vereinzelte Trainingsflüge mit der 90 Meter langen Rettungswinde für medizinische Rettungskräfte in Ausbildung in der Nähe der Luftrettungsstation Sanderbusch geplant.

Ab Freitag (16.04.2021) trainieren die ADAC-Luftretter vier verschiedene Rettungswindeneinsätze. Ausgangspunkt ist der Außenhafen Hooksiel, wo mit Hilfe des DRK zwei Zelte für die Einsatzkräfte aufgestellt werden.

„Um bestens auf die hochanspruchsvollen Windenrettungseinsätze vorbereitet zu sein, trainieren wir zweimal im Jahr. Jedes Besatzungsmitglied ist bei mindestens einem Termin dabei“, erklärt Stationspilot Johannes Faulstich, der das Programm koordiniert.

Die ADAC Luftrettung weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesem Training um keine öffentliche Veranstaltung handelt. Das Übungsgebiet sollte daher weiträumig gemieden werden und Passanten einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern zum Hubschrauber und den Rettungskräften einhalten.

Das Corona-Virus erschwert auch dieses Jahr die Trainingsbedingungen. Da der Infektionsschutz bei der ADAC Luftrettung allergrößte Priorität habe, fänden die Einsätze unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen statt, teilte die Organisation mit. Dazu gehören unter anderem tägliche Tests, Maskenpflicht und eine reduzierte Teilnehmerzahl.

Für die Windenrettung vom Schiff auf offener See ist täglich mindestens ein Schiff der Wasserschutzpolizei Niedersachsen oder des Bundes vor Ort.

An der Einfahrt zum Außenhafen Hooksiel trainieren die Crews Windenrettungen von der schmalen, unebenen Mole. Diese Fertigkeiten benötigen sie etwa für die Rettung von verletzten Wattwanderern.

Bergen aus unübersichtlichem Gelände steht im Wald am Hooksmeer auf dem Plan. Durch die dichten Baumkronen erkennen die Retter kaum, wo sich der Verunglückte befindet.

Am letzten Tag steht das Übungsszenario Wasserrettung auf dem Programm. Rettungsschwimmer der DLRG mimen abgetriebene Personen im Wasser.

Am 29. Mai 2021 lädt die Station zu einem virtuellen Tag der offenen Tür ein. Bei diesem erhalten die Besucher filmische Einblicke in den Stationsalltag, können zu einem Einsatz fliegen und „Christoph 26“ sowie dessen Crew kennenlernen.

Um künftig eine noch bessere Versorgungsqualität sicherzustellen, wird die ADAC-Luftrettungsstation Sanderbusch demnächst umfassend modernisiert. Im Mai 2021 macht die Station Platz für die Bagger und zieht vorübergehend bis etwa Sommer 2022 auf den Flugplatz Mariensiel. Der Einsatzbetrieb läuft nahtlos weiter.

Produkt: Rettungs-Magazin 5/2020
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