ADAC blickt auf 25 Jahre Luftrettung in Aachen zurück

(Bild: ADAC Luftrettung)Aachen (ADAC) – Die ADAC Luftrettung betreibt die Station am Flugplatz Aachen-Merzbrück mittlerweile seit 25 Jahren. Als „Erfolgsgeschichte für die Städteregion Aachen“ beschreibt die Organisation die Luftrettung im Dreiländereck.

Am 15. August 1974 wurde ein Rettungshubschrauber der Luftwaffe mit dem Funkrufnahmen „SAR 72“ am Kreiskrankenhaus Marienhöhe in Dienst gestellt. 1996 zog die Luftrettungsstation auf den Flugplatz Aachen-Merzbrück um, wo sie bis heute zu Hause ist. 1998 übernahm der ADAC die Aufgabe der Luftrettung von der Bundeswehr. Der Funkrufname änderte sich in „Christoph 21“.

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Mit großer Unterstützung des Kreises Aachen (heute Städteregion Aachen) erarbeitete man noch im selben Jahr ein Konzept, damit die Luftretter auch zu Einsätzen in den Niederlanden und Belgien alarmiert werden konnten. Äußerlich wurde die Zusammenarbeit im Dreiländereck durch die Umbenennung in „Christoph Europa 1“ verdeutlicht.

Das Stammpersonal der Luftrettungsstation bilden drei Piloten, sieben Notfallsanitäter und -sanitäterinnen (TC HEMS) des DRK Aachen und 15 Notärzte und -ärztinnen des Rhein-Maas-Klinikums. Zum Einsatzgebiet von „Christoph Europa 1“ gehören die Stadt Aachen, die Städteregion Aachen, die Kreise Düren und Heinsberg sowie Teile des Kreises Euskirchen und des Rhein-Erft-Kreises. Darüber hinaus angrenzende Gebiete in Belgien und den Niederlanden.

Der ADAC möchte in der Luftrettung Vorreiter bei der CO2-Reduktion sein. Dafür hat die Organisation ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, bei dem „Christoph Europa 1“ (H135) seit September 2022 mit Biokraftstoff betankt wird. Dieser besteht zu 35 Prozent aus recyceltem Speiseöl. Die kraftstoffbedingten CO2-Emissionen würden so um gut 25 Prozent sinken, teilte der ADAC mit. Ziel sei, die Beimischung des aufbereiteten Altöls sukzessive zu erhöhen, sodass der ADAC-Rettungshubschrauber perspektivisch mit 100-prozentigem Recycling-Kraftstoff fliegen könne.

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