Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

576 Warnmeldungen im 1. Halbjahr 2019

(Bild: rd_de)Bonn (BBK/rd_de) – Über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) wurden im ersten Halbjahr 2019 nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) 576 Meldungen verschickt. Am häufigsten wurden die Warnungen via App wie zum Beispiel NINA auf Smartphones empfangen.

Die Gründe für die 576 Warnmeldungen in den ersten sechs Monaten 2019 waren:

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• 194 Brand- und Rauchgasausbreitungen
• 151 Kampfmittelfunde und -entschärfungen
• 49 Stromausfälle, Gefahrstoffaustritte oder Störung der Trinkwasserversorgung
• 43 Wettergefahren oder Hochwasser
• 16 Hinweise zu ausgefallenen Notrufnummern

In 108 Fällen wurden Probealarme und Ankündigungen von Sirenentests versandt. 16 Warnungen dienten anderen Zwecken. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 501 Meldungen über MoWaS verschickt. 2017 waren es im gesamten Jahr 350 Meldungen.

MoWaS steht den Bundesländern für die Warnung der Bevölkerung zum Beispiel bei Großbränden, dem Austritt chemischer Stoffe oder Kampfmittelfunden zur Verfügung. Die zuständigen Leitstellen versenden über MoWaS entsprechende Warnungen, die zum Beispiel über den Rundfunk oder Warn-Apps die Bevölkerung erreichen.

Zu den bekanntesten Warn-Apps zählen die BBK-eigene Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) sowie KATWARN und BIWAPP. Im Juni 2019 überschritt die Zahl der NINA-Nutzerinnen und Nutzer laut BBK die Fünf-Millionen-Grenze. Seit Februar 2019 erfolgt der wechselseitige Austausch von Warnmeldungen von MoWaS mit den Anbietern KATWARN und BIWAPP. Die entsprechenden Apps sind kostenlos im AppStore (Apple) bzw. Google Play (Android) erhältlich.

Das BBK weist darauf hin, dass die Länder sowohl MoWaS als auch NINA für ihre eigene Warnaufgabe im Katastrophenschutz nutzen können. Dadurch sind keine eigenen Systeme mit entsprechenden Kosten für Entwicklung und Unterhalt erforderlich. Zudem werden die Systeme in der Bevölkerung etabliert und die Technik durch den regelmäßigen Einsatz laufend überwacht.

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