19. März 1973: erster Einsatz für die DRF-Luftrettung

Filderstadt (rd.de/DRF) – Auf den Tag genau 40 Jahre ist es her, dass die DRF-Luftrettung zu ihrem ersten Einsatz gerufen wurde. Ein Verkehrsunfall in der Nähe von Böblingen rief die Luftretter auf den Plan. Inzwischen verfügt die Organisation über ein Netz von 31 Stationen im In- und Ausland. Für Juni 2013 ist anlässlich des 40-jährigen Bestehens ein Festakt geplant.

Am 19. März 1973 verunglückte eine US-Amerikanerin nahe Böblingen mit ihrem Wagen. Die Frau zog sich so schwere Verletzungen zu, dass sie auf den schnellsten Weg in eine Klinik gebracht werden musste. Die Luftrettung befand sich damals in Deutschland aber noch im Aufbau. Als neue Organisation stand seit kurzem die DRF-Luftrettung zur Verfügung. Die Besatzung des heutigen „Christoph 41“ startete damals vom Verkehrsflughafen Stuttgart mit einem Hubschrauber des Typs Alouette III. Innerhalb weniger Minuten traf sie zur medizinischen Versorgung am Unfallort ein und flog die Patientin in eine Klinik.

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„Seit die DRF Luftrettung vor vier Jahrzehnten zu ihrem ersten Rettungseinsatz startete, sind ihre rot-weißen Hubschrauber zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Luftrettung in Deutschland geworden“, erklärt Vorstand Dr. Hans Jörg Eyrich. „Unser erster Hubschrauber war in den Anfangsjahren unter anderem in Ruit, Böblingen, Ludwigsburg und Marbach stationiert, bevor er bzw. seine moderneren Nachfolger 1986 schließlich dauerhaft in Leonberg eine Heimat fanden“, fügt er hinzu.

An jenem 19. März 1973 begann die DRF-Luftrettung mit ihrem Einsatzbetrieb in zwei getrennten Aufgabenbereichen: der „Luftrettungsalarmzentrale“ und dem „Luftrettungszentrum Stuttgart“. Letzteres war für den Ballungsraum Mittlerer Neckar – die heutige „Region Stuttgart“ – zuständig.

Rettungshubschrauber vom Typ „Alouette III“

Am „Luftrettungszentrum Stuttgart“, der späteren Station von „Christoph 41“, hielt die Organisation einen fest gecharterten Rettungshubschrauber vom Typ „Alouette III“ vor. Die Maschine war zunächst am Krankenhaus Böblingen stationiert.

In den ersten Jahren ihres Bestehens war die Zentrale der DRF in einem Provisorium auf dem Gelände des Flughafens Stuttgart-Echterdingen untergebracht. Erst im Juli 1977 bezog die DRF ihre neuen Räume unweit des Airports in Filderstadt-Bernhausen.

Heute setzt die DRF-Luftrettung an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr.

Im Juni wird das 40-jährige Einsatzjubiläum der DRF-Luftrettung mit einem offiziellen Festakt im neuen Operation-Center am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden gewürdigt.

(Foto: DRF-Luftrettung)

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