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108 mobile Einsatzküchen für NRW

(Bild: Fa. Dönges)Düsseldorf (IM NW) – Für die Arbeit des Katastrophenschutzes hat Nordrhein-Westfalen 108 mobile Einsatzküchen in Auftrag gegeben. Montag (12.10.2020) präsentierte NRW-Innenminister Herbert Reul die ersten neuen Küchen.

Landesweit werden den Betreuungsgruppen der Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes (ASB, DRK, Johanniter und Malteser) insgesamt 108 Verpflegungsmodule zur Verfügung gestellt. „Die Verpflegungsmodule sind auf dem neuesten technischen Stand und erfüllen auch Standards, die beim THW und der Bundeswehr für den mobilen Einsatz vorgesehen sind“, so der Minister. Sie können sowohl innerhalb von Gebäuden, Zelten, Bühnen als auch unter freiem Himmel verwendet werden und bestehen aus speziell für den mobilen Einsatz zugelassenem Material und Gerätschaften.

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Zur Ausstattung der mobilen Einsatzküchen gehören unter anderem Arbeitstische aus Edelstahl, induktionsfähige Gastro-Normbehälter, ein mobiler Heißluftbackofen und eine beleuchtete Küche. Verlastet wird das „Verpflegungsmodul NRW“ auf zwölf Rollwagen. Das Modul ist darauf ausgelegt, 250 hilfsbedürftige Menschen sowie 50 Hilfskräfte innerhalb kürzester Zeit zu versorgen. Das Gesamtvolumen der Investition beträgt rund 32 Millionen Euro.

Bei einem Stückpreis von 165.000 Euro kosten die 108 Verpflegungsmodule insgesamt rund 18 Millionen Euro. Hinzu kommen 14 Millionen Euro für 108 neue Lkw des Typs Mercedes Benz Atego 918L mit Schwenkwand. Sie werden unter anderem für den Transport der mobilen Einsatzküchen eingesetzt.

Das Equipment einer Einsatzküche befindet sich auf zwölf Rollcontainern, die als Arbeitsmittel für den sicheren Transport der Gerätschaften sowie für den Betrieb am Einsatzort dienen. Die Stromversorgung durch DIN-Stromerzeuger macht die Küche autark und sichert den Energiebedarf.

Sechs der neuen Fahrzeuge wurden vergangenen Montag an Hilfsorganisationen übergeben. Die Übergabe fand auf dem neuen Gelände des Systemlieferanten Dönges in Wermelskirchen statt. „Wir konnten in enger Abstimmung mit allen Beteiligten eine individuelle und optimale Ausstattung nach den Vorgaben der Hilfsorganisationen und des Landes NRW sicherstellen“, berichtet Thomas Pletsch, Geschäftsführer von Dönges.

85 Verpflegungsmodule sollen bis Ende 2020 ausgeliefert werden. Die übrigen 23 Module folgen im kommenden Jahr.

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