Osnabrück: Pilotprojekt zeigt Behandlungskapazitäten in Echtzeit


Osnabrück (rd.de) – Mit dem Modellprojekt IVENA (Interdisziplinärer Versorgungsnachweis) soll die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Kliniken in der Region Osnabrück verbessert werden. Ziel ist es, Verzögerungen bei der Weiterbehandlung von Notfallpatienten zu verringern.

IVENA soll Rettungsdienst und Krankenhäuser besser vernetzen. Symbolfoto: Brändli

IVENA soll Rettungsdienst und Krankenhäuser besser vernetzen. Symbolfoto: Kippnich

Das System ist internetbasiert und erfasst die Behandlungs- sowie Bettenkapazitäten der regionalen Krankenhäuser. Darüber hinaus werden die medizinischen Fachbereiche einzelner Krankenhäuser und deren speziellen Behandlungsmöglichkeiten angezeigt.

Auch die Anmeldung des Patienten im Krankenhaus ist mit dem System möglich. Ärzte erhalten so schon vor dem Eintreffen des Patienten einen Überblick über das Verletzungsmuster und können notwendige Behandlungen vorbereiten.

Die Einführung des Modellprojekts in der Region Osnabrück wurde am Montag (07.12.2015) bekanntgegeben. Geplant ist IVENA auch in den Zuständigkeitsbereichen der Leitstellen Oldenburg und Hannover zu erproben. Im Heidekreis wird das System bereits seit Frühjahr 2015 eingesetzt.

Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Nach Abschluss der Testphase könnte IVENA in Niedersachsen flächendeckend eingeführt werden.

(08.12.2015)

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