Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungs-Magazin 4/2019
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Zwei Seenotrettungseinsätze in der Neustädter Bucht

(Bild: DGzRS)Neustadt/Holstein (DGzRS) – Ein in Not geratener Wassersportler und ein im Wasser treibendes Kite-Segel sorgten am Sonntag (03.01.2021) in der Neustädter Bucht für Aufregung.

Gegen 12:20 Uhr erhielt die Seenotleitung Bremen der DGzRS Kenntnis über eine Person, die zwischen Pelzerhaken und Neustadt/Holstein im Wasser treibe und winke. Daraufhin wurde das in Neustadt stationierte Seenotrettungsboot „Henrich Wuppesahl“ alarmiert. Der Besatzung gelang es, einen 24-jährigen Kite-Surfer zu retten. Der Mann trieb bereits eine halbe Stunde im rund vier Grad Celsius kalten Wasser der Ostsee. Es war ihm nicht gelungen, wieder auf sein Brett zu steigen und das rettende Ufer zu erreichen.

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Der junge Mann hatte versucht, ein abgetriebenes Surfsegel zu bergen. Dabei war er selbst in Not geraten. Die Besatzung der „Henrich Wuppesahl“ versorgte den leicht unterkühlten Wassersportler an Bord medizinisch und übergab ihn wenig später in Neustadt an den Landrettungsdienst. Dieser brachte den Mann zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Unmittelbar danach wurde der Seenotleitung Bremen gemeldet, dass im Bereich Sierksdorf/Haffkrug eine Person im Wasser gesehen worden sei. Dies bestätigte sich zunächst nicht. Allerdings erfolgte bald darauf eine weitere Meldung über ein Kite-Segel, das auf dem Meer treibe.

Das Seenotrettungsboot „Henrich Wuppesahl“ lief erneut aus. Zusätzlich wurden der Seenotrettungskreuzer „Hans Hackmack“ aus Grömitz sowie das Seenotrettungsboot der DGzRS-Station Travemünde hinzugezogen. Ein Schlauchboot der Feuerwehr kam ebenso zum Einsatz wie ein in Warnemünde stationierter Sea-King-Hubschrauber der Marine.

Im Verlauf der mehr als einstündigen Suche konnte das Kite-Segel gefunden werden. Über eine auf dem Segel notierte Telefonnummer wurde der Besitzer ausfindig gemacht. Dieser befand sich sicher und trocken an Land und war auch zuvor in keiner Notlage gewesen. Der Einsatz wurde daraufhin beendet.

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Rettungs-Magazin 5/2019
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