Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Zehn Schwerverletzte in Gelsenkirchen

(Bild: Feuerwehr Gelsenkirchen)Gelsenkirchen (ots) – Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen sind am Dienstag (10.09.2019) zehn Menschen schwer verletzt worden. Unter ihnen befinden sich sieben Kinder.

Um kurz nach 11:00 Uhr erreichten die ersten Anrufe die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen. Anrufer meldeten, dass sich noch Personen im Gebäude befänden. Sofort alarmierte die Leitstelle ein massives Aufgebot an Einsatzkräften.

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Als erste Kräfte trafen mehrere Rettungswagen ein. Den Besatzungen boten sich dramatische Szenen: Eine Person war schon aus dem Gebäude gesprungen, weiter versuchten, sich durch die Fenster zu retten. Die Einsatzkräfte unterstützen die Rettungsmaßnahmen mit einer Leiter und nahmen zum Teil Kinder aus dem brennenden Gebäude entgegen.

Als die ersten Feuerwehreinheiten eintrafen, waren alle Bewohner aus dem Gebäude gerettet. Die Feuerwehr leitete über zwei Drehleitern und Trupps im Innenangriff die Brandbekämpfung ein.

Um die große Zahl von Verletzten rettungsdienstlich zu versorgen und zu transportieren, waren neben Rettungswagen aus Gelsenkirchen auch der Leitende Notarzt, drei Notärzte aus Gelsenkirchen, ein Notarzt und drei Rettungswagen aus Essen sowie zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Ein Schwerverletzter wurde in ein Krankenhaus nach Bochum geflogen, die anderen neun zur weiteren Behandlung auf Krankenhäuser im Stadtgebiet verteilt.

Weil Einsturzgefahr bestand, kontrollierten Höhenretter der Feuerwehr von außen das Gebäude. Sie seilten sich hierfür von einer Drehleiter ab. Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes an dem Einsatz beteiligt.

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