Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Wiesn-Sanitätsdienst zieht positive Bilanz

(Bild: Aicher Ambulanz Union)München (pm) – Eine positive Bilanz zieht die Aicher Ambulanz Union zum Sanitätsdienst auf der Wiesn. Das Unternehmen war in diesem Jahr zum zweiten Mal für den Sanitäts- und Rettungsdienst auf dem Volksfest zuständig.

Bis Sonntagmorgen versorgten die Einsatzkräfte 6.592 Wiesn-Besucher. Alkoholvergiftungen befinden sich mit 600 Fällen an erster Stelle, dicht gefolgt von Traumata (551). Sieben Mal verletzten alkoholisierte Passanten und Patienten vorsätzlich Sanitäter.

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Im Vergleich zu 2018 stellen die 6.592 Wiesn-Einsätze einen Anstieg von 796 Patienten dar. Vormittags nutzten vor allem Angestellte der zahlreichen Betriebe des Festgeländes den Sanitätsdienst für hausärztliche Versorgungen und Nachbehandlungen.

Gemeinschaftlich versorgten rund 50 Ärzte und 600 Sanitäter 3.123 Patienten in der Sanitätswache des Servicezentrums auf der Theresienwiese (2018: 3.333). Auch in diesem Jahr bewährte sich die Vielzahl medizinischer Fachrichtungen, um erkrankte Besucher vor Ort behandeln und eine fachkundige Einschätzung zu erhalten. Dies führte zu einem Rückgang der Transporte in Fachkliniken.

Vor allem Ärzte mit chirurgischen Kenntnissen waren stark ausgelastet: Rund 484 Patienten benötigten aufgrund von Schnittverletzungen oder Platzwunden eine chirurgische Wundversorgung. 28 Betroffene erlitten Verletzungen in Fahrgeschäften. 114 Patienten behandelte das medizinische Team aufgrund lebensbedrohlicher Zustände. In diesen Fällen war ein direkter Transport mittels Rettungs- und Notarztwagen zur Weiterbehandlung in eine Fachklinik notwendig.

Die zwölf Tragenstaffeln des Sanitätsdienstes rückten 1.984-mal zur Versorgung erkrankter Wiesn-Besucher aus. Zu einer effektiveren Disposition führte die neu eingeführte GPS-Ortung der Teams. Die durchschnittliche Zeit zwischen Alarmierung und Eintreffen am Einsatzort betrug 04:10 Minuten. Gegenüber 2018 stellt das eine Verbesserung um mehr als eine halbe Minute dar.

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