Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Unterlassene Hilfeleistung am Bahnübergang

(Bild: (Symbol) Michael Neuhaus/DB AG)Willich (ots) – Die Polizei in Willich sucht nach drei Passanten, die unter dem Verdacht der unterlassenen Hilfeleistung stehen. Sie wurden offenbar am Mittwoch (16.12.2020) Zeugen, wie ein Mann von einer Bahnschranke am Kopf getroffen wurde und unmittelbar neben dem Gleis bewusstlos liegenblieb.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 19:00 Uhr an einem Bahnübergang in der Jakob-Krebs-Straße in Anrath. Als der Rettungsdienst eintraf, hielten sich offenbar zwei Frauen und ein Mann in der Nähe der Einsatzstelle auf. Der 58-jährige Patient war zuvor von einer sich senkenden Schranke am Kopf getroffen worden. Der Mann wurde verletzt und verlor das Bewusstsein. Er stürzte zwischen Schranke und Gleisbett. Selbst als der Zugführer eines nahenden Zuges akustische Warnsignale ertönen ließ, blieben die Passanten untätig. Laut Polizeibericht scheint ausreichend Zeit gewesen zu sein, um den Verletzten aus der Gefahrenzone zu retten. Der Zug verpasste den Mann nur knapp.

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Als die Rettungskräfte wenig später den 58-Jährigen aus der Gefahrenzone zogen und Hilfe leisteten, entfernten sich die Passanten. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Sie sucht nach den beiden Frauen (circa 20 Jahre alt, blondes Haar, etwa 1,70 Meter groß) und dem Mann (45 bis 50 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, kräftige Statur, lange, dunkelbraune Haare). Hinweise auf die Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02162/377-0 entgegen.

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