Produkt: Rettungs-Magazin 5/2020
Rettungs-Magazin 5/2020
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Trotz Appell: Bergwacht Württemberg dreimal gefordert

(Bild: Volker Adler/Bergwacht)Heiningen (pm) – Trotz des eindringlichen Appells der DRK-Bergwacht Württemberg, über Ostern Orte zu meiden, wo eine Verletzung oder ein medizinischer Notfall einen schwierigen Abtransport erforderlich machen könnte, mussten die Bergretterinnen und Bergretter in den letzten Tagen zu drei Einsätzen ausrücken.

Am Ostersamstag (11.04.2020) waren die Bergwachten Geislingen-Wiesensteig und Göppingen mit insgesamt 21 Rettern bei einer aufwändigen Such- und Rettungsaktion am Albtrauf bei Bad Überkingen (Landkreis Göppingen) gefordert. Zwei Frauen hatten sich in dem steilen Traufgelände verstiegen.

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Am Ostersonntag (12.04.2020) mussten die Bergwachten von Heidenheim und Herbrechtingen mit 14 Bergrettern eine Rollstuhlfahrerin retten, die eine steile Böschung im Wildpark Eichert bei Heidenheim (Landkreis Heidenheim) hinabgestürzt war.

Ebenfalls am Ostersonntag retteten zwölf Einsatzkräfte der Bergwachten Stuttgart und Esslingen einen Mountainbiker, der in einem steilen Waldgelände bei Reichenbach/Fils (Landkreis Esslingen) gestürzt war.

Alle Einsätze mussten aufgrund der erforderlichen Schutzmaßnahmen unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden.

Bereits acht Mal mussten Bergretter der DRK-Bergwacht Württemberg zwischen dem 11. März 2020 und Ostern ausrücken, zwei Bergwachten sogar dreimal in einer Woche. Ist eine Rettung aus dem unwegsamen Gelände an sich schon schwierig und risikobehaftet, so ist der Aufwand in Corona-Zeiten wegen der Infektionsschutz-Ausrüstung erheblich größer, erklärt Armin Guttenberger, Landesleiter der DRK-Bergwacht Württemberg: „Es besteht die Gefahr, dass durch einzelne Corvid-19-Infizierte ganze Rettungsteams in Quarantäne gezwungen werden.“ Deshalb appellierte die DRK-Bergwacht Württemberg vergangenen Donnerstag (09.04.2020): „Entlasten Sie das Rettungs- und Gesundheitssystem auch an den kommenden Feiertagen, indem Sie sich umsichtig und rücksichtsvoll in der Natur aufhalten und keine risikobehafteten Aktivitäten unternehmen!“

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