Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Strahlenschutzeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst

(Bild: Archiv)Hamburg (ots) – Feuerwehr und Rettungsdienst wurden am Dienstag (14.04.2020) in Hamburg mittags zu einem Betriebsunfall auf dem Betriebsgelände einer Raffinerie im Stadtteil Moorburg alarmiert. Hier war es bei der technischen Untersuchung von Rohrleitungen mit einem mobilen Röntgen-Inspektionsgerät zu einem Unfall gekommen.

Die Produktionsanlagen befanden sich zum Unglückszeitpunkt in einem geplanten Stillstand. Drei Arbeiter wurden bei der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung mit einem Prüfstrahler kurzeitig Strahlung ausgesetzt. Notfallsanitäter und ein Notarzt versorgten sie, bevor ein Löschboot die Patienten vom Betriebsgelände zu den wartenden Rettungswagen brachte, die sie in eine Klinik mit Fachabteilung zur Versorgung von Patienten nach Strahlenunfall transportierte. Sie konnten die Klink noch am selben Tag wieder verlassen.

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Parallel ordnete der Einsatzleiter Sicherungs- und Absperrmaßnahmen durch mehrere Trupps mit Strahlenschutz-Messgeräten und in spezieller Schutzkleidung mit umluftunabhängigem Atemschutz an. Hierbei verletzte sich ein Angehöriger der betriebseigenen Werkfeuer leicht am Fuß. Der Rettungsdienst versorgte ihn ebenfalls und brachte den Verletzten mit einem Rettungswagen in eine nahe gelege Klink.

Während Mess- und Spürfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr den Bereich um das Betriebsgelände auf mögliche Strahlung kontrollierten, bereiteten Mitarbeiter eines beauftragten privaten Fachbetriebes die Bergung des Prüfstrahlers vor. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt.

Während der Bergung und Einlagerung des Prüfstrahlers in eine schützende Ummantelung und sichere Transportverpackung überwachte eine Drohne des Technischen Hilfswerkes aus Hamburg die Maßnahmen aus der Luft.

Die Feuerwehr Hamburg war mit 50 Einsatzkräften von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr und 10 Kräften der Werkfeuer vor Ort im Einsatz. Darunter die Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Süderelbe, zwei Löschfahrzeuge der Feuer- u. Rettungswachen Harburg und Veddel, zwei Führungsdienste A u. B, ein Umweltdienst, ein Fachberater für Strahlenschutz, der Umweltzug der Technik- und Umweltschutzwache, ein Löschboot, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der diensthabende Pressesprecher, ein Fachberater der THW Führung, die Ortungsgruppe des THW mit Drohne, die FF Eißendorf zur Versorgung der Einsatzkräfte, die FF Hausbruch zur Dekontamination, sowie die FF Sinstorf, Blankenese, Lohbrügge mit Spür- und Messfahrzeugen.

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