Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019 Digital
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Schnelle Hilfe auf Ostsee-Fähre

(Bild: David Hecker/DGzRS)Grömitz (DGzRS) – Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Samstag (14.11.2020) gemeinsam mit der Besatzung eines Hubschraubers von Northern Helicopter (NHC) auf der Ostsee einem schwer verletzten Mann schnelle Hilfe gebracht.

Der Kapitän der Fähre „Urd“ hatte die Seenotleitung Bremen der DGzRS gegen 18:45 Uhr über einen Unfall an Bord informiert. Ein 51-Jähriger hatte sich bei einem Sturz auf der Fähre eine stark blutende Kopfwunde zugezogen.

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Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Schiff etwa 15 Seemeilen (rund 28 Kilometer) östlich von Grömitz. Sofort alarmierten die Wachleiter den Seenotrettungskreuzer „Hans Hackmack“ der Station Grömitz und einen NHC-Hubschrauber. Bereits wenige Minuten später waren die Seenotretter auf dem Weg zur Unglücksstelle in der Mecklenburger Bucht.

Währenddessen hatte die Fähre ihren Kurs geändert und lief dem Seenotrettungskreuzer entgegen. Beide Schiffe trafen sich etwa zehn Seemeilen (rund 19 Kilometer) östlich von Grömitz. Dort ging die „Hans Hackmack“ bei der 171 Meter langen „Urd“ längsseits. Bei etwa einem halben Meter Seegang stiegen zwei Besatzungsmitglieder mit einem Notfallrucksack durch die Lotsenpforte auf die Fähre über.

An Bord stabilisierte der als Rettungsassistent ausgebildete Seenotretter gemeinsam mit seinem Kollegen den Patienten. Um den Schwerverletzten so schnell wie möglich an Land bringen zu können, wurde der Transport per Hubschrauber vorbereitet. Auf einer speziellen Trage liegend wurde der 51-Jährige zum Hubschrauber hochgewinscht und in ein Krankenhaus geflogen. Anschließend setzte die Fähre ihre Fahrt von Travemünde ins lettische Liepāja fort.

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