Schiffsführer in Fahrstand eingeklemmt

(Bild: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)Mülheim an der Ruhr (ots) – Mit dem Stichwort „Person eingeklemmt/Notlage“ sind am Samstag (14.05.2022) der Rüstzug, ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug in Mülheim an der Ruhr zur Ruhrschleuse in die Stadtmitte alarmiert worden.

Ein Fahrgastschiff befand sich auf einer Überführungsfahrt von einer Werft zurück zum Baldeneysee nach Essen. Um in die Ruhrschleuse einzufahren, muss der Fahrstand des Schiffes hydraulisch abgesenkt werden. Dabei senkte sich der Fahrstand so weit ab, dass der Schiffsführer mit dem rechten Unterarm zwischen Kabinendach und Schaltpult eingeklemmt wurde.

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Beim Eintreffen des Rüstzuges trieb das 38,5 Meter lange Fahrgastschiff manövrierunfähig im Schleusenkanal. Der Schiffsführer war ansprechbar, hatte aber keine Möglichkeit mehr, das Schiff zu steuern.

Dank der Unterstützung einer Sportbootbesatzung konnte das Ausflugsschiff an eine Anlegestelle in unmittelbarer Nähe gezogen und dort festgemacht werden. Mit einem akkubetriebenen hydraulischen Spreizer wurde die Kabine um wenige Zentimeter angehoben, sodass die Feuerwehr den Schiffsführer aus seiner misslichen Lage befreien konnte.

Der leichtverletzte Mann wurde vom Rettungsdienst versorgt und durch einen Notarzt untersucht. Im Anschluss transportiert ihn der Rettungsdienst in ein Mülheimer Krankenhaus.

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