Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Rügen-Fähre an tödlichem Unfall beteiligt

(Bild: (Symbol) Erih Westendarp/pixabay.com)Stahlbrode (ots) – Kurz vor dem Fährhafen Stahlbrode ist es am Dienstag (20.04.2021) zu einem schweren Unfall gekommen.

Das Fährschiff „Stahlbrode“, das die Insel Rügen mit dem Festland verbindet, befand sich auf einer Überführungsfahrt von der Peene-Werft in Wolgast nach Stahlbrode, als die Fähre gegen 12:00 Uhr mit einem Schlauchboot kollidierte. Der anschließende Notruf ging in der Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ein. Umgehend wurden Rettungskräfte zur gemeldeten Unfallstelle alarmiert.

Anzeige

Wenig später trafen Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizeiinspektionen Stralsund sowie der in der Nähe befindlichen Schifffahrtspolizei ein. Die Besatzung des Tonnenlegers „Ranzow“ nahm den Bootsführer des Schlauchboots an Bord. Er hatte sich zum Zeitpunkt des Unfalls allein in dem Schlauchboot befunden.

Zeitgleich erreichten ein Rettungshubschrauber von NHC Northern Helicopter und weiterer Kräfte der Wasserschutzpolizei aus Wolgast und Stralsund den Fährhafen. Die Hubschrauberbesatzung übernahm die Versorgung des Verletzten, dessen rechter Arm infolge des Unfalls abgetrennt worden war. Aufgrund der schweren Verletzungen starb der Patient jedoch noch vor Ort. Die Besatzung des Fährschiffs wurde psychologisch betreut.

Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.