Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Rettungskräfte suchten die Ruhr ab

(Bild: Feuerwehr Hattingen)Hattingen (ots) – Ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG aus Hattingen, Bochum sowie Witten waren am Samstagmorgen (31.07.2021) gegen 08:00 Uhr an der Ruhr im Einsatz. Spaziergänger hatten ein Fahrzeug im Fluss bemerkt und einen Notruf abgesetzt.

Da sich die vermutete Einsatzstelle an der Stadtgrenze zwischen Hattingen und Bochum befand, rückten aus beiden Städten Einheiten der Feuerwehr und der DLRG aus.

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Von Hattinger Seite machten sich die Kräfte der Hauptwache sowie der freiwilligen Einheiten Mitte, Nord und Oberbredenscheid auf den Weg zur Einsatzstelle. Von der Koster Brücke wurden die Hattinger Rettungskräfte entlang der Ruhr eingesetzt, um diese vom Land aus abzusuchen. Die Feuerwehr Bochum war auf der anderen Ruhrseite eingesetzt.

Die DLRG aus Hattingen und Bochum befuhr das Gewässer mit mehreren Booten. Aus der Luft unterstützte der Rettungshubschrauber „Christoph 8“. Für den Einsatz unter Wasser wurde die Taucherstaffel der Berufsfeuerwehr Witten alarmiert.

Auf Höhe des Campingplatzes „An der Kost“ konnte schließlich ein Fahrzeug in der Ruhr ausfindig gemacht werden. Es befand sich vollständig unter Wasser. Das blaue Dach zeichnete sich unter der Wasseroberfläche ab.

Spuren eines Unfalls im näheren Umfeld konnten nicht festgestellt werden. Vorsorglich wurde aus der Luft auch das weitere Umfeld nach Unfallspuren abgesucht.

Taucher untersuchten das Fahrzeug, um auszuschließen, dass sich Personen im Inneren befanden. Kräfte der DLRG unterstützten sie bei ihrer Arbeit. Die immer noch starke Strömung erschwerte die Arbeiten unter Wasser. Die Taucher stellten sowohl eine offene Heckklappe als auch ein offenes Seitenfenster fest. Eine Inspektion des Fahrzeuginneren ergab keine Hinweise auf Personen im Wagen. Betriebsstoffe liefen auch nicht aus, sodass auch keine unmittelbare Gefahr für die Umwelt bestand.

Durch die eingesetzten Rettungskräfte waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Die Einsatzstelle konnte daher nach circa 2,5 Stunden an die Polizei übergeben werden. Das Fahrzeug wurde mit einer Boje gekennzeichnet, um auf die Gefahrenstelle aufmerksam zu machen.

Weitere Untersuchungen werden zeigen, ob es sich bei dem Einsatz um eine Folge der Unwetterlage „Bernd“ und des damit verbundenen Hochwassers handelt.

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