Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Reisebus kollidiert mit Rettungswagen: 51 Verletzte, ein Betreuer in Klink verstorben

Rüting (ots) – Ein mit Kindern besetzter Reisebus stieß am Samstagabend (30.06.2018) frontal mit einem Rettungswagen zusammen. Bei dem Verkehrsunfall wurden insgesamt 52 Personen verletzt. Wie die Polizei am Montag (02.07.2018) bekannt gab, erlag ein schwerverletzter Businsasse  im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Die Leitstelle alarmierte gegen 18.40 Uhr diverse Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall zwischen Lensahn und Cismar. Wie die Polizei mitteilte, war ein mit 38 Kindern im Alter von 12 bis 14 Jahren sowie mehreren Betreuern und dem Busfahrer besetzter Reisebus aus Hessen auf dem Weg in ein Ferienlager an der Ostsee. In Höhe der Ortschaft Rüting stieß der Bus mit einem Rettungswagen zusammen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der RTW stürzte bei der Kollision auf die Seite. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Reisebus einem abbiegenden Pkw ausweichen, als ihm ein RTW auf dem Weg zu einem Einsatz entgegen kam.

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52 Personen verletzten sich bei dem Unfall. Unter ihnen waren 42 leichtverletzte, neun mittelschwerverletzte und eine schwerverletzte Person. Bei dem schwerverletzten Mann handelt es sich um einen 22-jährigen Insassen des Reisebusses. Der Rettungsdienst betreute die Patienten vor Ort und transportierte sie anschließend in umliegende Krankenhäuser. Zwei hinzualarmierte Rettungshubschrauber flogen ein Kind und den Schwerverletzten in nahe gelegene Kliniken. Der 22-jährige Mann starb zwei Tage nach dem Unfall in einem Lübecker Krankenhaus.

100 Einsatzkräfte waren vor Ort. 38 Krankentransportwagen, Rettungswagen und Notarztfahrzeuge kamen zum Einsatz. Ein leitender Notarzt, acht Notärzte, elf Seelsorger und die drei Schnelle Einsatzgruppen des Kreises Ostholstein kümmerten sich um die Verletzten. Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des Kreises Ostholstein und der Nordkirche betreuten die betroffenen Kinder und Beteiligten im Ferienlager weiter.

(02.07.2018; Foto: A. Jappe)

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