Pkw versinkt im Rhein

(Bild: Feuerwehr Bonn)Bonn (ots) – Kräfte der Feuerwehr Bonn und des Rettungsdienstes wurden am Montagnachmittag (13.05.2019) zum Mondorfer Hafen alarmiert. Ein Pkw war unweit der Fähre im Bereich einer Rampe in den Rhein gerollt.

Um 16:00 Uhr erreichten mehrere Notrufe die Rettungsleitstellen in Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises. Die Anrufer berichteten von einem Pkw, der in der Nähe der Mondorfer Fähre an einer Rampe in den Rhein gefahren sein sollte. Daraufhin wurde eine Vielzahl von Kräften alarmiert, unter anderem auch die Rüsteinheit der Feuerwache Innenstadt sowie die Komponente Wasserrettung der Feuer- und Rettungswache Beuel.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Meldung. Der Pkw trieb, noch sichtbar, einige Meter vom Ufer entfernt. Der Fahrer befand sich im Fahrzeug. Durch Ersthelfer konnte zunächst noch Kontakt mit dem Mann hergestellt und ein Seil angebracht werden. Rettungsversuche durch die Besatzung des erst eintreffenden Rettungsmittels aus dem Rhein-Sieg-Kreis und von Bonner Kräften scheiterten allerdings.

Wenig später sank der Pkw auf den Grund des Rheins. Taucher, unterstützt von mehreren Booten und Strömungsrettern, befreiten den Autofahrer wenig später in circa vier Meter Tiefe. Wiederbelebungsmaßnahmen wurden noch am Ufer durchgeführt, anschließend erfolgte der Transport in ein Krankenhaus. Dort starb der Patient am frühen Abend.

Der Pkw konnte im weiteren Verlauf mit einem Stahlseil gesichert und mittels Winde des Kranwagens ans Ufer gezogen werden. Unterstützend kam ein Luftsack zum Einsatz, der das Fahrzeug an der Oberfläche hielt. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Insgesamt befanden sich rund 80 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie den verschiedenen Hilfsorganisationen und des THW im Einsatz.

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