Personensuchen beschäftigen Feuerwehr Hamburg

(Bild: (Symbol) Michael Fertig/pixabay.com)Hamburg (ots) – Gleich zweimal innerhalb weniger Stunden wurden die Einsatzkräfte in Hamburg am Dienstag (16.08.2022) alarmiert, weil Menschen im Wasser in Not geraten sein sollten.

Die erste Meldung dieser Art erreichte die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg um 16:08 Uhr. Anrufer berichteten von einer im Wasser treibenden Person im Bereich des Binnenhafens. Der Disponent alarmierte unter dem Stichwort „Technische Hilfeleistung auf dem Wasser mit Menschenleben in Gefahr“ ein umfangreiches Aufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie die Spezialeinsatzgruppe Tauchen. Ebenfalls wurden mehrere Kleinboote sowie das Löschboot „Branddirektor Westphal“ zur Unterstützung eingesetzt.

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Mehrere Zeugen berichteten von einem auf dem Rücken treibenden Mann. Der Bereich Zollkanal wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei Hamburg für den Schiffsverkehr gesperrt und die Einsatzstelle umgehend von Land aus ohne Erfolg kontrolliert.

Über ein Mehrzweckboot der Feuerwehr Hamburg gingen die Feuerwehrtaucher im Bereich Kehrwieder zu Wasser. Einsatzkräfte der Polizei suchten den Oberhafen wasserseitig ab. Erkundungsmaßnahmen durch ein Sonargerät der DLRG ergaben einen Verdachtspunkt an der Brooksbrücke. Dieser wurde ergebnislos durch die Taucher kontrolliert.

Nachdem sich keine weiteren Verdachtspunkte ergaben, wurde die Suche gegen 19:00 Uhr eingestellt.

Gegen 20:30 Uhr erhielt die Rettungsleitstelle dann die Meldung, dass in Hamburg-Rothenburgsort eine Frau mit Kind über ein Geländer der Elbbrücken geklettert sei. Da sich unter der Brücke die Norderelbe befindet, ließ sich nicht ausschließen, dass beide ins Wasser gestürzt waren. Auch hier alarmierte der Disponent ein umfangreiches Aufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie die Feuerwehrtaucher.

Die Erkundung der ersten Einsatzkräfte ergab, dass augenscheinlich keine Personen im Wasser zu sehen waren, der Aufenthaltsort aber weiterhin nicht geklärt werden konnte. Der Bereich zwischen Alter und Neuer Elbbrücke wurde vom Ufer aus zu Fuß kontrolliert. Die Norderelbe und der Oberhafenkanal wurden mit Kleinbooten der Feuerwehr abgefahren. Gegen 21:40 Uhr brach man auch diese Suche erfolglos ab. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass eine naheliegende Rasenfläche von Passanten häufig als Abkürzung genutzt werde.

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