NRW: Zahlreiche Verletzt nach Tornados

(Bild: Stadt Paderborn)Paderborn/Lippstadt (ots) – Eine 300-Meter-Schneise der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften in Paderborn, nachdem ein tornadoartiger Sturm am Freitag (20.05.2022) durch Teile der Stadt gezogen war.

Der Tornado hat am Freitagabend Paderborn durchquert und eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Vom Südwesten zog er in Richtung Nordosten auf einer Breite von etwa 300 Metern über die Stadt. Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt, Fahrzeuge kippten um. 43 Personen wurden verletzt, 13 davon schwer. Eine Schwerstverletzte wurde in eine Spezialklinik nach Bielefeld verlegt. Mehr als 400 Einsatzkräfte führten über 200 Einsätze durch.

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Die Paderborner Feuerwehr war Freitagabend um 17:00 Uhr durch fünf Brandmeldeanlagen alarmiert worden, die auf einmal nicht mehr funktioniert hätten, berichtete Ralf Schmitz, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Paderborn. „Vor Ort mussten wir feststellen, dass der Tornado ursächlich war.“ Besonders zu Beginn der Einsätze sei die Anfahrt für die Rettungsfahrzeuge oft erschwert worden, sodass schwerpunktmäßig Einheiten in Gebiete geschickt worden seien, um Rettungswege freizuräumen.

Ebenfalls von einem Tornado wurde am Freitag die Stadt Lippstadt getroffen. Im gesamten Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen sei es zu schweren Schäden gekommen, teilte die Feuerwehr mit. Der Einsatzstab im Soester Rettungszentrum hätte Kräfte aus anderen Städten und Gemeinden in Lippstadt zusammengezogen. So seien unter anderem Kräfte aus Anröchte, Geseke und Erwitte nach Lippstadt gekommen.

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