Nach Schiffsunglück: Großeinsatz für Rettungskräfte

(Bild: DGzRS )Sassnitz (ots) – Nordöstlich von Sassnitz (Rügen) ist es am Dienstagmorgen zu einer Kollision von zwei Schiffen gekommen. 15 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Der Notruf ging bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ein: Ein 80 Meter langes Frachtschiff sei mit einem 31- Meter-Windparkversorger zusammengestoßen. Dieses befand sich auf der Fahrt zu einem Offshore-Windpark und hatte Arbeiter an Bord.

Das Versorgungsschiff, auf dem sich die Verletzten befanden, lief nach der Kollision, trotz Beschädigung am Bug, selbstständig in den Sassnitzer Hafen ein. Dort übernahmen Besatzungsmitglieder eines Seenotrettungskreuzers der DGzRS die medizinische Versorgung der Betroffenen. Unterstützung erhielten sie wenig später von weiteren Rettungskräften, die am Einsatzort eintrafen.

Feuerwehr hilft bei Patientenrettung

Derweil mussten Kräfte der Feuerwehr Sassnitz mit einer Drehleiter bei der Patientenrettung helfen: Die Feuerwehrleute transportierten zwei Schwerverletzte von der Brücke des Versorgungsschiffes an Land.

Mit Hubschraubern der DRF Luftrettung und mehreren Rettungswagen brachten die Einsatzkräfte die Betroffenen in umliegende Krankenhäuser und Arztpraxen.

Auch das Frachtschiff war nach der Kollision noch fahrbereit, musste zur Überprüfung jedoch einen Hafen anlaufen.

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