Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Mehrere Verletzte bei Wohnungsbrand

(Bild: BF München)München (ots) – Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Montagabend (27.01.2020) in München eine vierköpfige Familie teils schwer verletzt worden. Weitere 19 Personen mussten vom Rettungsdienst betreut werden.

Um 22:49 Uhr meldete sich eine Bewohnerin bei der Leitstelle München und berichtete über einen Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses.

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Den Einsatzkräften liefen bereits beim Eintreffen mehrere Bewohner des Hauses, teils spärlich bekleidet, entgegen. Unter ihnen auch die vier Bewohner der Brandwohnung. Zumal auch dichter schwarzer Rauch aus mehreren Fenstern drang, erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte weitere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst nach.

Noch während die Erstmaßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet wurden, flüchteten weitere Bewohner aus den darüberliegenden Wohnungen und bahnten sich den Weg durch das stark verrauchte Treppenhaus.

Vorrangig für die Einsatzkräfte war es nun, alle Personen aus dem gefährdeten Bereich zu retten. Hierzu unterbrach die Feuerwehr alle nachrangigen Tätigkeiten und eilte den Flüchtenden zu Hilfe. Notärzte und Mitarbeiter des Rettungsdienstes untersuchten und versorgten 19 Bewohner des Gebäudes in einer nahegelegenen Gaststätte.

Die vier betroffenen Familienmitglieder der Brandwohnung wurden unterdessen bereits medizinisch versorgt. Der 25-jährige Sohn hatte sich schwerste Verbrennungen zugezogen. Der Rettungsdienst transportierte ihn zuerst in eine Münchner Klinik. Von hier erfolgte dann wenig später die Verlegung mit einem Hubschrauber in eine Klinik für Schwerbrandverletze.

Die 55-jährige Mutter und die beiden 20- und 17-jährigen Töchter erlitten mittelschwere Verletzungen. Mitarbeiter des Rettungsdienstes brachten sie in Münchner Kliniken zur weiteren Behandlung.

Die Feuerwehr löschte den Brand, der im Umfeld eines Christbaums ausgebrochen war und auf zahlreiche Einrichtungsgegenstände übergegriffen hatte, nach einer halben Stunde. Die Nachlöscharbeiten und die Kontrolle der restlichen Wohnungen in dem Gebäude dauerten bis nach Mitternacht. Nach den Lüftungsmaßnahmen konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Zwei Hasen, die die Familie als Haustiere hielt, konnten ebenfalls gerettet werden. Die Feuerwehr brachte sie mit einem Kleinalarmfahrzeug in eine Tierklinik.

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