Produkt: Rettungs-Magazin 1/2021
Rettungs-Magazin 1/2021
Düsseldorfer Idee: Konzept für kleine MANV-Lagen +++ Trauma: Beckenverletzungen versorgen +++ Nürburgring: Eine X-Klasse für die Rennstrecke

Kind stirbt bei Verkehrsunfall in Hamburg

(Bild: (Symbol) Lars Schmitz-Eggen)Hamburg (ots) – Zwei Schwerverletzte und ein getötetes Kind sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagnachmittag (20.06.2021) in Hamburg ereignet hat.

Laut Polizei befuhr ein 57-Jähriger mit einem Pkw die Bramfelder Chaussee stadtauswärts. Der Autofahrer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem in der Parkbucht stehenden Wagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das stehende Auto auf weitere abgestellte Fahrzeuge geschoben.

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Zum selben Zeitpunkt war ein 39-jährige Vater mit seinen vier- und 14-jährigen Söhnen dabei, eines der abgestellten Autos zu entladen. Alle drei wurden von ihrem geparkten Pkw erfasst und erheblich verletzt.

Zwei Ärzte, die sich zufällig in der Nähe des Unfallorts aufhielten, stellten bei dem Vierjährigen einen Kreislaufstillstand fest. Sie leiteten unmittelbar Reanimationsmaßnahmen ein, die wenig später von einem Notarzt-Team fortgesetzt wurden. Trotz aller Bemühungen starb das Kind noch am Unfallort.

Der Vater erlitt Kopf- und Gesichtsverletzung, sein 14-jähriger Sohn trug Verletzung am Bein davon. Nach Angaben der Polizei bestand in beiden Fällen keine Lebensgefahr. Die Patienten wurden nach ihrer Erstversorgung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Beifahrer des Unfallverursachers verletzte sich durch die Kollision und musste zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die seelsorgerische Betreuung aller Unfallbeteiligten, deren Angehörigen, mehrerer Zeugen und Passanten wurde durch das Kriseninterventionsteam (KIT) des DRK sowie von Notfallseelsorgern übernommen. Die Einsatzkräfte erhielten ebenfalls eine psychosoziale Notfallversorgung.

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