Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Kanu kentert auf der Ruhr

(Bild: Feuerwehr Bochum)Bochum/Hattingen (ots) – Ein mit zwei Personen besetztes Kanu ist am Sonntagnachmittag (30.05.2021) auf der Ruhr zwischen Bochum und Hattingen gekentert.

Um kurz nach 14:30 Uhr erreichte der Notruf über einen Bootsunfall auf dem Fluss die Leitstelle der Feuerwehr Hattingen. Ein Spaziergänger hatte ein gekentertes Kanu auf der Ruhr zwischen Bochum-Stiepel und Blankenstein gesichtet. Neben dem Kanu schwammen auch Kleidungsstücke im Wasser.

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Da die Insassen des Kanus zunächst als vermisst galten und die gemeldete Örtlichkeit genau auf der Stadtgrenze zwischen Bochum und Hattingen lag, wurden aus beiden Städten Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG zum Leinpfad nahe des Pumpwerks Stiepel alarmiert. Die Hattinger Feuerwehr bildete drei Abschnitte: einen am Ruderverein in Blankenstein, einen an der Kost und einen weiteren Höhe Birschels Mühle. Unterstützung kam von zwei DLRG-Gruppen. Zum Abschnitt nach Blankenstein rückte ergänzend die Taucherstaffel der Feuerwehr Witten aus.

Mehrere Boote der Feuerwehr Hattingen und der DLRG fuhren die Ruhr ab und suchten nach den vermissten Personen. Unterstützt wurden sie von Fußtrupps am Ufer.

Die Feuerwehr Bochum meldete dann, dass sich die beiden Kanufahrer – ein Mann und ein Jugendlicher – im Bereich des Naturwehrs bereits selbst ans Ufer hatten retten können. Zeugen brachten sie zum Parkplatz an der Schleuse in Stiepel, wo sie vom Rettungsdienst untersucht wurden. Beide trugen neben einem ordentlichen Schrecken nur einige Schrammen davon und mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Das gekenterte Kanu konnte durch die Feuerwehr Hattingen geborgen und anschließend durch ein Boot der DLRG zu dem Besitzer zurückgebracht werden.

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