Hamburg: 3-Jährige am Telefon wiederbelebt

(Bild: Markus Brändli)Hamburg (ots) – Durch seine telefonische Anleitung zur Reanimation gelang es einem Disponenten der Rettungsleitstelle Hamburg am Samstag (24.11.2018), ein 3-jähriges Kind zu retten.

Die Mutter des Kleinkinds rief um 13:27 Uhr in der Leitstelle an und berichtete, dass ihr Kind einen Fieberkrampf hätte. Noch während des Telefonats hörte das 3-jährige Mädchen zu atmen auf und entwickelte eine Zyanose.

Der Leitstellenmitarbeiter der Hamburger Feuerwehr alarmierte je einen Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Hamburger Löschfahrzeug (HLF) zu der gemeldeten Adresse. Parallel leitete er die Mutter des Kindes am Telefon zur Wiederbelebung an (Telefonreanimation, T-CPR).

In Zusammenhang mit dem Fieberkrampf schien die Luftröhre des Kindes verlegt worden zu sein. Aufgrund der Luftnot hörte das Herz der 3-Jährigen auf zu schlagen. Der Notfallsanitäter in der Rettungsleitstelle erklärte der Mutter, was sie zu tun hätte, und rettete dem Kind dadurch das Leben. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte sich durch die Herzdruckmassage der Bolus in der Luftröhre gelöst. Das fiebrige Kind bekam so wieder Luft, und das Herz begann wieder zu schlagen.

In Begleitung eines Notarztes wurden die kleine Patientin und ihre Mutter mit einem Rettungswagen der Feuer- und Rettungswache Sasel in ein Krankenhaus gebracht.

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