Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Erfolglose Personensuche an der Ruhr

(Bild: Feuerwehr Wetter (Ruhr))Wetter (ots) – Feuerwehr und Rettungsdienst aus Wetter (Ruhr) wurden am Montag (20.01.2020) um 23:16 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz an der Obergrabenbrücke alarmiert.

Ein Autofahrer hatte im Vorbeifahren auf der Brücke eine Person wahrgenommen, die sich auffällig verhielt. Da sich der Autofahrer nicht sicher war, ob der Fußgänger Hilfe benötigte, wendete er und fuhr die Brücke noch einmal in Gegenrichtung entlang. Von der Person auf der Brücke fehlte jede Spur. Es war nicht auszuschließen, dass die Person in die Ruhr gestürzt sein könnte. Insofern verständigte der Verkehrsteilnehmer über Notruf die Polizei.

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Die Feuerwehr leuchtete die Brücke aus und suchte den Bereich ab. Parallel wurden die Uferbereiche durch Fußtrupps abgelaufen. Die alarmierte DLRG Wetter (Ruhr) setzte zwei Boote zur Personensuche von der Wasserseite ein. Hierzu wurde der Ruhrverlauf sowie seine Uferbereiche bis zum Laufwasserkraftwerk der RWE im Schöntal kontrolliert. Während der Arbeiten auf dem Wasser wurde das Kraftwerk durch einen Bereitschaftsdienst des Energieversorgers besetzt und ausgeleuchtet.

Das mittlerweile auch vor Ort eingetroffene Technische Hilfswerk (THW) erweiterte die Beleuchtung an mehreren Stellen auf der Brücke sowie am Seeplatz. Zusätzlich setzten die THW-Kräfte ein weiteres Boot ein. Von diesem wurde unter Einsatz eines Sonargerätes die Wasserfläche nach der Person abgesucht.

Taucher der Berufsfeuerwehr Witten standen den ganzen Einsatzverlauf über in Bereitstellung. Eine angrenzende Kleingartenanlage wurde durch Kräfte der Polizei kontrolliert.

Da trotz mehrfacher Kontrollen, sowohl auf dem Wasser als auch am Ufer, keine Person aufzufinden war, wurde der Einsatz nach guten drei Stunden abgebrochen. Die insgesamt 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, DLRG und THW rückten nach den Aufräumarbeiten zu ihren Standorten ein.

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