Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Einsatzreicher Rosenmontag in Karnevalshochburgen

(Bild: SatyaPrem/pixabay.com)Köln/Düsseldorf (rd_de) – Die Einsatzkräfte in Köln und Düsseldorf hatten am gestrigen Rosenmontag (24.02.2020) wie zu erwarten alle Hände voll zu tun.

In Köln waren gestern 750 haupt- und ehrenamtliche Kräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz. Zu einem außergewöhnlichen Einsatz kam es in der südlichen Altstadt, wo ein Kind mit einem Fuß in eine fahrende Rolltreppe eingeklemmt wurde. Das Kind erlitt schwere Verletzungen. Die Feuerwehr befreite es und der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung und den anschließenden Transport in ein Krankenhaus. Zur Betreuung der Angehörigen wurden Notfallseelsorger hinzugezogen. Am Barbarossaplatz geriet eine Person unter eine Straßenbahn und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Bis zirka 16:00 Uhr rückten Feuerwehr und Rettungsdienst in der Dom-Stadt 165-mal aus. An den Unfallhilfsstellen wurde 36-mal medizinische Hilfe geleistet.

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In Düsseldorf trat die Feuerwehr mit 196 Einsatzkräften den Dienst am Rosenmontag an. Rund 200 zusätzliche, hauptsächlich ehrenamtliche Helfer vom ASB, DRK, den Johannitern und Maltesern bezogen Stellung an den drei Unfallhilfestellen und drei Erste-Hilfe-Bereichen entlang des Zugweges. Zusätzliche Rettungswagen, Notärzte und Krankenwagen sorgten im Zusammenspiel mit vielen Erstversorgungstrupps dafür, dass schnelle medizinische Hilfe geleistet wurde. Im Einsatz waren zusätzlich unter anderem drei Ärzte in den Unfallhilfestellen an der Strecke, sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und sechs Krankenwagen.

Der städtische Rettungsdienst sowie der veranstaltungsbezogene Sanitätsdienst hatten in Düsseldorf bis 15:30 Uhr mit 190 Einsätzen im gesamten Stadtgebiet zu tun. Zudem gab es bis 15:30 Uhr 55 Hilfeleistungen in den Unfallhilfestellen am Rande des Rosenmontagszuges. Überwiegend handelte es sich dabei um kleinere Verletzungen, Herz-Kreislauf-Probleme oder Unwohlsein durch zu viel Alkoholkonsum. 23 Patienten mussten aus dem Bereich des Rosenmontagszuges ins Krankenhaus transportiert werden. An Glasscherben verletzten sich dieses Jahr drei Personen.

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