Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungs-Magazin 4/2019
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Eine Tote nach Feuer in Hamburg

(Bild: (Symbol) Markus Brändli)Hamburg (ots) – Zu einem Feuer in einer Doppelhaushälfte wurden am frühen Samstagabend (08.06.2019) Feuerwehr und Rettungsdienst nach Hamburg-Bramfeld gerufen.

Anrufer berichteten gegen 18:15 Uhr, dass sich im Haus noch eine Person befände, die sich nicht ins Freie retten könnte. Die Rettungsleitstelle löste sofort die Alarmstufe „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ aus. Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, zwei Freiwillige Feuerwehren sowie ein Rettungswagen und ein Notarzt wurden zu der angegebenen Adresse alarmiert.

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Als die ersten Kräfte sieben Minuten nach Notrufeingang eintrafen, kam ihnen eine starke Rauchentwicklung entgegen. Zwei Personen hatten das Gebäude bereits verlassen und wiesen die Einsatzkräfte darauf hin, dass sich eine ältere Frau noch im Wohnzimmer befände. Sofort ordnete die Einsatzleitung eine Menschenrettung mit zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz an.

Bei beiden Personen, die das Wohnhaus bereits verlassen hatten, stellte der Rettungsdienst eine Rauchgasvergiftung fest. Notfallsanitäter versorgten die Patienten und forderten für sie weitere Rettungswagen nach.

Die Einsatzkräfte im Inneren des Hauses fanden eine nicht ansprechbare Frau und brachten diese sofort ins Freie. Da keine Herz-Kreislauf-Aktivität feststellbar war, begannen Notfallsanitäter und ein Notarzt sogleich mit der Wiederbelebung.

Unter laufender Reanimation brachte der Rettungsdienst die Frau in Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Dort starb die 79-Jährige im Verlauf der Nacht. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreute die Tochter und zwei Enkelkinder der Seniorin vor Ort betreut. Den Mann der 79-Jährigen brachte der Rettungsdienst ebenfalls mit Verdacht auf eine Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem C-Rohr im Innenangriff. Es hatte Mobiliar im hinteren Bereich der Doppelhaushälfte gebrannt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte insgesamt zweieinhalb Stunden.

Eingesetzte Kräfte:
• 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr,
• 3 Freiwillige Feuerwehren,
• 2 Führungsdienste (B-Dienst, Bereichsführer FF),
• 1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz,
• 3 Rettungswagen,
• 1 Notarzteinsatzfahrzeug,
• 1 Kriseninterventionsteam DRK.

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