Düsseldorf: Notarzteinsatz auf dem Rhein

(Bild: (Symbol) Andreas Lischka/pixabay.com)Düsseldorf (ots) – Über die Wasserschutzpolizei erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf am Mittwoch (20.10.2021) die Meldung über einen medizinischen Notfall auf einem niederländischen Schubverband.

Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf erhielt die Nachricht um17:51 Uhr von der Wasserschutzpolizei aus Duisburg. Demnach befand sich der Schüttgutschubverband zu diesem Zeitpunkt auf dem Rhein in Höhe von Himmelgeist. Sofort alarmierte der Leitstellenmitarbeiter den städtischen Rettungsdienst mit Notarzt, einen Führungsdienst sowie das Rettungsboot der Feuerlöschbootstation in Richtung der NATO-Rampe Himmelgeist.

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Das Rettungsboot musste eine Strecke von rund 16 Kilometern stromaufwärts auf dem Rhein bewältigen, um den Schubverband zu erreichen. 23 Minuten nach der Alarmierung konnten zwei Notfallsanitäter der Feuerlöschbootstation mit medizinischer Ausrüstung auf das Schiff übersteigen und mit einer Erstversorgung des akut erkrankten, 36-jährigen Niederländers beginnen. In der Zeit setzte das Rettungsboot zur NATO-Rampe Himmelgeist über und nahm dort den Notarzt sowie zwei weitere Notfallsanitäter auf, um diese zum Schubverband zu bringen.

Schnell konnte der Gesundheitszustand des 36-Jährigen stabilisiert werden. Mithilfe der Rettungsdienstmitarbeiter war es dem Patienten möglich, auf das Rettungsboot der Feuerwehr Düsseldorf überzusteigen.

An Land erfolgte dann die abschließende medizinische Versorgung im Rettungswagen und der Transport in ein Düsseldorfer Krankenhaus. Die Rettungsaktion auf dem Rhein wurde von der Landseite aus durch einen Führungsdienst der Feuerwehr Düsseldorf koordiniert und wasserseitig durch die Wasserschutzpolizei abgesichert.

Bereits eine Stunde nach der Alarmierung konnte der niederländische Patient in einem Düsseldorfer Krankenhaus übergeben werden.

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