Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Düsseldorf: Lebensgefahr nach Schlangenbiss

(Bild: Benny Trapp/fotolia.com)Düsseldorf (ots) – Nach dem Biss einer Giftschlange alarmierte am Donnerstag, 06.12.2018, der 49-jährige Besitzer des Reptils den Rettungsdienst.

Der Mann meldete sich um 16.58 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr. Er berichtete, dass er soeben von einer afrikanischen Hornviper in den Zeh gebissen worden ist. Bei der Schlange handele es sich um sein eigenes Tier. Die Leitstelle alarmierte Rettungswagen und NEF der Feuerwache Flughafenstraße.

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Bei Eintreffen der Rettungskräfte wartete der Anrufer bereits vor dem Haus. Parallel zur medizinischen Versorgung vor Ort bereitete sich die Uni-Klinik Düsseldorf auf das Schlangenbissopfer vor. Hinzu kam auch der Reptilienfachmann der Düsseldorfer Feuerwehr. Dieser hatte sich zwischenzeitlich um die Beschaffung des Gegengifts gekümmert.

Bereits 30 Minuten nach Eingang des Notrufs wurde der Patient vom Rettungsdienst an die Klinik übergeben. Während der weiteren Behandlung meldete sich telefonisch auch der Tierarzt der Viper und bestätigte die Gattung des Reptils.

Durch den schnellen Notruf des Betroffenen und den unmittelbaren Einsatz der Rettungskräfte, des Reptilienfachmanns und des Krankenhaus-Teams der Uni-Klinik Düsseldorf bestand keine akute Lebensgefahr mehr für den 49-Jährigen.

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