Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Düsseldorf: Explosion fordert einen Toten

(Bild: (Symbol) Markus Brändli)Düsseldorf (ots) – Infolge der Explosion eines Mehrfamilienhauses am Mittwoch (11.09.2019) in Düsseldorf-Flingern wurde ein Mensch getötet.

Be- und Anwohner des Mehrfamilienhauses wurde am Mittwochmorgen um 02:28 Uhr durch einen lauten Knall geweckt. Nur kurze Zeit später erreichte die Meldung auch die Feuerwehr Düsseldorf. Sofort alarmierte der Leitstellendisponent die Feuerwachen Behrenstraße und Hüttenstraße zum gemeldeten Einsatzort.

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Fünf Minuten später trafen die ersten Einheiten ein. Aus den Fenstern im zweiten Obergeschoss einer Wohnung waren alle Scheiben geborsten; die Splitter lagen über die Straße verteilt, sodass Fahrzeuge auf der gegenüberliegenden Straßenseite beschädigt worden waren. Rauch stieg aus den Fenstern auf.

Die Bewohner des Gebäudes hatten sich bereits ins Freie gerettet. Sie berichteten von einer Person, die sich noch im Gebäude befinden sollte. Sofort entsendete der Einsatzleiter einen Rettungstrupp in das Haus. Um bis in das zweite Obergeschoss vorzudringen, mussten zuerst die Flammen im Treppenhaus gelöscht werden.

Vor der Wohnung in der zweiten Etage fanden die Einsatzkräfte eine nicht ansprechbare Person. Die Tür zu dem Apartment war durch die Wucht der Explosion in den Treppenraum geschleudert worden. Den Brand in der Wohnung konnten die Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle bringen. Die drüber liegenden Wohnungen wurden kontrolliert. Die Einsatzkräfte fanden dabei keine weiteren Personen.

Der Rettungsdienst untersuchte insgesamt zehn Bewohner. Zwei von ihnen, davon eine Schwangere, mussten mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Leitende Notärztin koordiniert die Betreuung und Versorgung der Bewohner in einem Großraumkrankenwagen der Feuerwehr. Bei der nicht ansprechbaren Person musste der Tod festgestellt werden.

Nach 90 Minuten kehrten die letzten der 40 Einsatzkräfte von den Wachen Behrenstraße, Hüttenstraße, Frankfurter Straße und Werstener Feld zu ihren Standorten zurück.

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