Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Dramatische Rettung nach Kranabsturz

(Bild: Berufsfeuerwehr München)München (ots) – Bei einem Kranunglück am Mittwoch (21.10.2020) im Münchner Arabellapark sind zwei Mitarbeiter einer Kranfirma schwer verletzt worden.

Ab 09:30 Uhr gingen in der Integrierten Leitstelle mehr als ein Dutzend Meldungen ein, dass ein Kran auf einer Baustelle am Arabellapark auf einem fünfstöckigen Gebäude umgefallen sei. Zwei Personen seien mitabgestürzt.

Anzeige

Ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen wurde alarmiert. Sieben Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Sie begannen mit den sofortigen Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen. Die erste Erkundung ergab, dass der umgefallene Baukran inzwischen über die Dachkante hinausragte, wobei der längere Teil bereits abgeknickt am Boden lag. Beim Umfallen hatte er einen Mitarbeiter in einem Baucontainer begraben.

Sofort wurde die Menschenrettung eingeleitet. Ein Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten den schwerverletzten Mann und transportierten ihn in eine Münchner Klinik. Zuvor hatten zwei Mitarbeiter des medizinischen Dienstes der HypoVereinsbank und eine Ärztin einer nahegelegenen HNO-Praxis bereits die Erstversorgung eingeleitet.

Währenddessen erkundeten weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst das Dach des Bürogebäudes. Hier fanden sie den schwerverletzten Kranführer, der sofort notfallmedizinisch versorgt wurde. Ein Notarztteam, die Besatzung eines Rettungshubschraubers und unterstützende Einsatzkräfte stabilisierten den Patienten. Mit schwersten Kopfverletzungen wurde der Mann mit des Winde des Rettungshubschraubers „Christoph 1“ vom Dach aufgenommen und direkt in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht.

Beim Sturz hatte der Kran Teile der Fassade eingedrückt. Die Suche nach möglichen weiteren Verletzten verlief negativ. Ein Statiker untersuchte die Unfallstelle auf mögliche weitere Gefahrenquellen.

Das Kriseninterventionsteam betreute mehrere Zeugen und Bauarbeiter. Dafür stellte die benachbarte HypoVereinsbank Räumlichkeiten zur Verfügung.

Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.