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DGzRS rettet schiffbrüchige Segler vor Cuxhaven

(Bild: DGzRS)Cuxhaven (DGzRS) – Die Seenotretter der DGzRS-Station Cuxhaven haben am späten Dienstagabend (11.08.2020) sieben polnische Segler aus einer Rettungsinsel gerettet. Ihre Segelyacht war kurz zuvor gesunken.

Um kurz vor 23:00 Uhr empfing Bremen Rescue Radio, die Notruf-Küstenfunkstelle der DGzRS, über UKW-Kanal 16 einen Mayday-Ruf. Die Wachleiter nahmen sofort Kontakt auf. Eine Frau berichtete, dass sie sich mit sechs weiteren Seglern auf der Yacht „Sharki“ befände, die sehr schnell sinken würde. Die von ihr angegebene Position befand sich mehrere Seemeilen vor Cuxhaven.

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Sofort liefen der Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ der Station Cuxhaven und sein Tochterboot „Mathias“ aus. Das im Revier befindliche Küstenstreifenboot „Bürgermeister Brauer“ der Wasserschutzpolizei Hamburg lief ebenfalls sofort zum Unfallort.

Über „Bremen Rescue Radio“ wurde die umliegende Schifffahrt informiert. Unmittelbar darauf meldete sich der Kapitän des belgischen Frachters „Fast Sam“, der die sinkende Segelyacht gesichtet hatte. Nur wenig später mussten sich die Segler in die Rettungsinsel retten. Die „Sharki“ kenterte und sank. Der 90 Meter lange Frachter blieb in der Nähe der Rettungsinsel.

Die Tochterboote des Seenotrettungskreuzers und des Polizeibootes sicherten die Rettungsinsel. Die Schiffbrüchigen wurden gegen 23:30 Uhr auf die „Mathias“ übernommen und zum Seenotrettungskreuzer gebracht.

Die Schiffbrüchigen – vier Männer und drei Frauen – wurden von den Seenotrettern mit heißem Tee und trockener Kleidung versorgt. Bis auf den Schrecken und eine kleinere Schnittverletzung überstanden die Segler ihre Havarie unbeschadet.

Nach eigenen Angaben war ihre Yacht vermutlich mit einer Fahrwassertonne etwa fünf Seemeilen (neun Kilometer) westlich von Cuxhaven kollidiert. Sie befanden sich auf dem Weg vom Nord-Ostsee-Kanal nach Helgoland.

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