Bochum: Kohlenmonoxid-Unfall fordert 8 Verletzte

(Bild: Feuerwehr Bochum)Bochum (ots) – In Bochum-Langendreer kam es am Dienstagmorgen (23.10.2018) in einem Wohnhaus zu einem Unfall mit Kohlenmonoxid (CO). Acht Menschen erlitten durch das Gas Vergiftungen.

Um 09:43 Uhr meldete sich ein Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses bei der Feuerwehr und klagte über Unwohlsein. Aufgrund der recht ungenauen Meldung schickte die Leitstelle zunächst einen Rettungswagen zum Einsatzort.

Als die Besatzung wenig später die betreffende Wohnung betreten wollte, löste der am Einsatzrucksack mitgeführte CO-Warner aus. Sofort wurde die Wohnung evakuiert. Sechs Personen – ein Baby, drei Kleinkinder sowie zwei Erwachsene – wurden von der RTW-Besatzung ins Freie gebracht.

Weitere Einsatzkräfte wurden alarmiert: drei Rettungswagen, drei Notarztfahrzeuge sowie ein Löschzug und Sonderfahrzeuge der Feuerwehr. Einsatzkräfte unter Atemschutz durchsuchten das Gebäude und fanden zwei Personen in weiteren Wohnungen des Hauses. Auch sie wurden umgehend ins Freie gebracht und dort vom Rettungsdienst erstversorgt. Alle acht Betroffenen waren nach Angaben der Feuerwehr Bochum ansprechbar und in einem stabilen Zustand. Sie wurden in verschiedene Krankenhäuser transportiert.

Die Einsatzkräfte führten im weiteren Verlauf im gesamten Gebäude Messungen durch. In der Wohnung registrierte die Feuerwehr über 150 ppm (Parts per Million), im Keller nahe der Heizungsanlage lag der Wert bei über 750 ppm. Zum Vergleich: Der Arbeitsplatzgrenzwert liegt bei 30 ppm.

Um 11:00 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte vor Ort.

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