Produkt: Rettungs-Magazin 3/2019
Rettungs-Magazin 3/2019
Neuer ITW fürs BRK+++Interview: Berufsbild Notfallsanitäter+++Rettungsdienst in Island+++Was tun bei Hypotonie+++Rettung nach Wespenstich+++Ausbildung Bergwacht

Autofahrer bei großer Hitze mit Getränken versorgt

(Bild: BRK Erlangen-Höchstadt)Erlangen (BRK) – Geschätzt 5.000 Autofahrer standen nach zwei schweren Unfällen am Sonntag (30.06.2019) bei hochsommerlichen Temperaturen nahe Erlangen auf der A3.

Um 08:49 Uhr ließ der Einsatzleiter Rettungsdienst Einheiten des Betreuungs- und Sanitätsdienstes zur Versorgung der Autofahrer alarmieren. Im Bereitstellungsraum an der Anschlussstelle Schlüsselfeld trafen sich daraufhin die zur Koordinierung des Einsatzes eingesetzte Sanitätseinsatzleitung samt ihrer Unterstützungsgruppe und mehrere ehrenamtliche Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG).

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Parallel zu einer Erkundungsfahrt zur Abschätzung der Lage und zur Identifizierung von hilfsbedürftigen Personen wurde der Einsatzbereich in drei Abschnitte unterteilt. In ihnen wurden jeweils SEG Betreuung zur Verteilung von Getränken eingesetzt. Jeweils ein Rettungs- oder Krankentransportwagen unterstützte diese Einheiten für mögliche medizinische Notfälle. Mit Mannschaftstransportwagen beschafften Helfer zusätzliche Getränke, da die Einsatzdauer anfangs nicht abzuschätzen war. Einige Supermärkte in der Umgebung öffneten hierfür außerplanmäßig ihre Getränkelager.

Der Reisebus des BRK Erlangen-Höchstadt stand auch im Stau. Er gab ebenfalls gekühlte Getränke an die anderen Staugeschädigten aus.

Nachdem die Autobahnpolizei eine Fahrspur wieder freigegeben hatte, entspannte sich die Lage. Der Einsatz konnte kurz vor 12:00 Uhr für alle Einsatzkräfte beendet werden.

Die Bilanz von Thomas Heideloff, Rettungsdienst-Leitung des BRK Erlangen-Höchstadt: „Viele verteilte Getränke, viele erteilte Auskünfte an überwiegend ortsunkundige Autofahrer und eine tolle Zusammenarbeit mit allen Einheiten, auch über Landkreisgrenzen hinweg.“

Im Einsatz waren die BRK-Bereitschaften Erlangen 1 und 2 sowie Heroldsberg, die UG-SanEL Erlangen, das BRK Bamberg und Fürth sowie die Malteser aus Bamberg.

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