Produkt: Rettungs-Magazin 1/2021
Rettungs-Magazin 1/2021
Düsseldorfer Idee: Konzept für kleine MANV-Lagen +++ Trauma: Beckenverletzungen versorgen +++ Nürburgring: Eine X-Klasse für die Rennstrecke

Arbeitsunfall im Containerterminal

(Bild: DGzRS/Die Seenotretter)Bremerhaven (DGzRS) – Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Sonntagabend (25.04.2021) auf der Weser vor Bremerhaven einem schwer verletzten Seemann schnelle Hilfe gebracht.

Die Verkehrszentrale Bremerhaven hatte die Seenotleitung Bremen der DGzRS gegen 19:00 Uhr über einen schweren Unfall an der Stromkaje informiert. Dort hatte das unter dänischer Flagge fahrende Containerschiff „Seago Piraeus“ festgemacht. Um Treibstoff zu übergeben, lag die Bunkerbarge „Ebba 2“ längsseits des Frachters. Von diesem fiel plötzlich ein Gegenstand auf die Barge und traf einen Seemann auf der „Ebba 2“. Der Mann zog sich eine schwere Verletzung am Arm zu.

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Sofort alarmierten die Wachleiter den Seenotrettungskreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ der Station Bremerhaven. Mit einem Notarzt und zwei Rettungskräften des Landrettungsdienstes an Bord liefen die Seenotretter wenig später Richtung Containerterminal aus.

Vor Ort gingen die Seenotretter mit der „Hermann Rudolf Meyer“ bei dem Bunkerschiff längsseits. Der Notarzt, die Rettungsdienst-Mitarbeiter und ein als Rettungssanitäter ausgebildeter Seenotretter stiegen bei ruhiger See auf die „Ebba 2“ über. Dort stabilisierten sie zunächst den Patienten, bevor die Besatzung des Seenotrettungskreuzers ihn übernahm.

Während der Rückfahrt zum Alten Hafen versorgte der Notarzt den Schwerverletzten an Bord weiter.

Am Liegeplatz der Seenotretter kümmerte sich der Landrettungsdienst um den Weitertransport des Mannes in ein Krankenhaus.

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