Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Anstrengender Rettungseinsatz abseits befestigter Wege

(Bild: Lars Schmitz-Eggen)Düsseldorf (ots) – In einem schwer zugänglichen Waldgebiet verunglückte am Sonntag (24.01.2021) im Stadtgebiet von Düsseldorf ein Spaziergänger.

Der Mann verunglückte gegen 15:30 Uhr im Stadtteil Hubbelrath. Er konnte anschließend selbst einen Notruf absetzen, der Leitstelle aber nicht seinen genauen Standort mitteilen. Anhand der übermittelten Koordinaten seines Mobiltelefons konnte die Leitstelle aber den Bereich, in dem sich der circa 35-jährige Spaziergänger befand, eingrenzen.

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Der Disponent alarmierte ein Löschfahrzeug, einen Rettungswagen (RTW) und einen geländegängigen Krankentransportwagen (KTW) sowie die Freiwillige Feuerwehr Hubbelrath zu der vermuteten Unglücksstelle.

Die Suche gestaltete sich schwierig. Die Großfahrzeuge der Feuerwehr kamen in dem unwegsamen Gelände nicht weiter und mussten am Ende der befestigten Wege stoppen. Einzig der geländegängige KTW konnte seine Fahrt in Richtung des Unglückorts fortsetzen.

Circa 300 Meter vor der Unglücksstelle kam aber auch der KTW nicht weiter. Die Besatzung musste das letzte Stück des Weges zu Fuß zurücklegen. Dabei kam ihr ein Mountainbiker zu Hilfe, der zufällig vor Ort war und die genaue Unglücksstelle kannte. Er wies den Rettungskräften den Weg. Wie sich herausstellte, befand sich die Unfallstelle abseits aller befestigten Wege im Rotthäuser Bachtal.

Der Verunglückte wurde von der Besatzung des KTW erstversorgt. Es bestand der Verdacht einer Sprunggelenksverletzung. Mithilfe einer Schleifkorbtrage brachten die Helfer den Patienten zu dem in circa 300 Meter Entfernung abgestellten KTW. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hubbelrath unterstützten den Transport durchs Gelände.

Mit dem KTW brachte man den Verletzten bis zu einem befestigten Weg, wo die Besatzung eines Rettungswagens wartete. Sie übernahm den Verunglückten und brachte ihn mit dem RTW zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

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