Gummersbach (GM) – Über viele Jahrzehnte prägte die orangefarbene Einsatzkleidung das Erscheinungsbild des Rettungsdienstes im Oberbergischen Kreis. Seit dem 1. September 2026 trägt der Rettungsdienst nun Neongelb.
Der Farbwechsel ist dabei weit mehr als eine optische Veränderung. Die zunehmende Bedeutung der Warnfarbe Neongelb im Einsatzdienst ist insbesondere unter Sicherheitsaspekten ausschlaggebend.
„Unsere Einsatzkräfte arbeiten nicht nur in Wohnungen und öffentlichen Gebäuden, sondern sind bei Notfällen auch im Freien und unter schwierigen Witterungs- und Sichtverhältnissen im Einsatz. Gerade dort ist eine möglichst gute Sichtbarkeit entscheidend“, erklärt Robin Hagen, Projektleiter bei der Beschaffung der Einsatzkleidung.
Mit der neuen Einsatzkleidung wird die Ausrichtung auf eine verbesserte Sichtbarkeit weitergeführt. Bereits vor einigen Jahren wurden die Rettungsfahrzeuge des Oberbergischen Kreises mit auffälligen neongelben Warnmarkierungen am Heck ausgestattet. Im vergangenen Jahr folgte ein vollständig überarbeitetes Fuhrparkdesign, das ebenfalls verstärkt auf neongelbe Elemente setzt. Die neue Einsatzkleidung bildet nun den nächsten Schritt in diesem einheitlichen Sicherheits- und Erscheinungsbild.
Neben der auffälligen Farbgebung wurde bei der Entwicklung der neuen Kleidung besonderer Wert auf Funktionalität und Tragekomfort gelegt. Atmungsaktive Materialien sollen auch bei unterschiedlichen Wetter- und Einsatzbedingungen für ein angenehmes Tragegefühl sorgen. Die Hosen verfügen zudem über integrierte Kniepolster, die insbesondere bei Tätigkeiten in kniender Position für eine Entlastung sorgen.