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Kreis Lippe: 24-Stunden-Schichten kommen gut an

12. August 2026

Foto: Kreis Lippe

Lemgo (LIP) – Nach Ende einer dreimonatigen Testphase im Rettungsdienst ist die Mehrheit der Einsatzkräfte im Kreis Lippe (NRW) für den 24-Stunden-Dienst. Das Modell wurde am 1. Februar 2026 eingeführt.

Über 90 Prozent der Mitarbeitenden, die das neue Schichtsystem in den vergangenen Monaten freiwillig erprobt haben, entschieden sich nach Ablauf der Testphase für den dauerhaften Verbleib in diesem Modell, teilte die Kreisverwaltung mit. Damit seien die Erwartungen der Verantwortlichen weit übertroffen worden.

Besonders die gesteigerte Lebensqualität steht bei den Einsatzkräften im Vordergrund. Durch das Modell, bei dem auf eine 24-Stunden-Schicht in der Regel mindestens 48 Stunden Freizeit folgen, lässt sich der Beruf deutlich besser mit Familie und Freizeit vereinbaren.

„Die Resonanz aus dem Team ist sehr positiv. Die längeren, zusammenhängenden Erholungsphasen zwischen den Diensten werden enorm geschätzt“, erklärt Achim Reineke, Fachgebietsleiter Rettungsdienst beim Bevölkerungsschutz des Kreises. Zudem profitiert die Belegschaft von weniger Fahrtzeiten und reduzierten Fahrtkosten zur Wache.

Trotz des Erfolgs kündigt der Kreis Lippe an, weiterhin auf eine maßgeschneiderte und verantwortungsvolle Umsetzung zu achten. So wird an den Rettungswachen in Lemgo und Bad Salzuflen das 24-Stunden-Modell auch künftig bewusst nicht eingeführt. Aufgrund des dortigen hohen Einsatzaufkommens bleibt es beim bewährten 12-Stunden-System.

Für den Kreis Lippe erweist sich die Modernisierung der Arbeitszeiten als echter Standortvorteil: „Mit dieser enormen Zustimmung stärken wir unsere Position als moderner, attraktiver und mitarbeiterorientierter Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“, unterstreicht Sascha Medina, Leiter Bevölkerungsschutz beim Kreis Lippe.