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Dortmund: 50 Jahre Mitwirkung im Rettungsdienst gefeiert

23. September 2026

Foto: iStock/FroggyFrogg

Dortmund (JUH) – Seit 50 Jahren sichern Feuerwehr, ASB, DRK, Malteser und Johanniter den Rettungsdienst in Dortmund. Am 10. September 2026 feierte man im Rathaus der Stadt das Jubiläum und dankte den über 1.000 Haupt- und Ehrenamtlichen für deren Engagement.

Am 1. April 1976 startete der gemeinsame Rettungsdienst in der Ruhr-Metropole. Damals standen in ganz Dortmund acht Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung. Heute ist die Vorhaltung auf 35 RTW, sechs NEF, einen ITW und einen Kinder-NAW gewachsen. Gemeinsam bewältigen die fünf Organisationen rund 145.000 Einsätze pro Jahr.

Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti brachte es während der Feierstunde auf den Punkt: Die Menschen in der Stadt könnten sich auf den Rettungsdienst verlassen. Diese Verlässlichkeit entstehe durch Teamarbeit über Organisationsgrenzen hinweg und durch den großen Einsatz aller Mitwirkenden.

Ein starker Bevölkerungsschutz braucht auch ein starkes Ehrenamt. In einem Impulsvortrag hob Dr. Jörg Schmidt hervor, wie gut Dortmund hier aufgestellt sei – und dass die Koordination über Stadtgrenzen hinweg weiter ausgebaut werden müsse. In der anschließenden Podiumsdiskussion waren sich Feuerwehr und Hilfsorganisationen einig: Ehrenamtliche brauchen eine verlässliche Finanzierung, langfristige Stärkung, attraktive Rahmenbedingungen und belastbare Daten zu verfügbaren Kräften. Nur so bleibe man in Krisen handlungsfähig.