Köln: Bewusstloser Lkw-Fahrer aus Gefahrguttank gerettet

Feuerwehr AtemschutzKöln (BF) – Rettungsdienst und Feuerwehr wurden am Montag (11.06.2018) gegen 9 Uhr zu einer Werkstatt nach Rodenkirchen alarmiert. Ein 45-jähriger Lkw-Fahrer war dort im Tank seines Fahrzeugs kollabiert.

Nach Meldungen der Berufsfeuerwehr Köln hatten Mitarbeiter der Lkw-Werkstatt bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte eine Frischluftleitung in das Tankinnere gelegt. Sie wollten ihren Kollegen auf diesem Wege mit Sauerstoff versorgen.

Um den Lkw-Fahrer zu retten, stieg ein Feuerwehrmann unter schwerem Atemschutz zu ihm in den Tank. Das Atemschutzgerät konnte aufgrund der Enge der Öffnung nicht auf dem Rücken getragen, sondern musste durch eine weitere Einsatzkraft nachgereicht werden.

Der Feuerwehrmann und die Einsatzkräfte auf dem Tankwagendach konnten die bewusstlose Person schnell ins Freie bringen. Der Rettungsdienst versorgte den Mann noch auf dem Fahrzeug unter anderem durch Sauerstoff. Per Drehleiter wurde der Patient anschließend zu einem Rettungswagen gebracht, der ihn in ein Krankenhaus transportierte.

Wie sich herausstellte, hatten sich im Tank noch Restmengen eines Gefahrguts befunden. Der 45-Jährige muss die giftigen Dämpfe eingeatmet haben und hat daraufhin das Bewusstsein verloren.

Es waren acht Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften von den Feuer- und Rettungswachen Marienburg sowie Ehrenfeld im Einsatz. Der Führungsdienst der Branddirektion übernahm die Einsatzleitung.

(13.06.2018; Symbolfoto: M. Brändli)

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