Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Kanufahrer aus Ostsee gerettet

SeenotrettungskreuzerUsedom (DGzRS) – In der Nacht zu Donnerstag (26.07.2018) rettete die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einen gekenterten Kanufahrer in der Pommerschen Bucht. Seine Frau hatte den Sportler bei der Polizei als vermisst gemeldet, nachdem er von einem Ausflug nicht zurückgekehrt war.

Der Mann war gegen 16 Uhr von Karlshagen (Usedom) aus in Richtung Greifswalder Oie aufgebrochen, wie die DGzRS mitteilte. Um 21.45 Uhr ging die Vermisstenmeldung bei der Polizei ein, die daraufhin die Seenotrettung alarmierte. Die Seenotleitung Bremen der DGzRS schickte sowohl die freiwilligen Seenotretter der Station Freest mit dem Seenotrettungsboot “Heinz Orth” als auch die Besatzung des Seenotrettungskreuzers “Berthold Beitz” von der Greifswalder Oie in den Einsatz. Außerdem alarmierten sie einen Rettungshubschrauber von Northern Helicopters. 

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Gegen Mitternacht entdeckte die Besatzung der “Berthold Beitz” den laut um Hilfe rufenden Kanufahrer. Der 34-jährige Mann hielt sich bei ruhiger See und leichtem Wind am Bug seines aufrecht treibenden Kanus fest. Nach Aussagen des Kanufahrers war er gegen 18.30 Uhr in das Schraubenwasser eines Schiffes geraten. Dabei hatte sich sein Kanu gedreht und wurde beschädigt.

Mit Hilfe des Arbeitsbootes “Else” befreiten die Seenotretter der “Berthold Beitz” den unterkühlten Wassersportler aus seiner lebensgefährlichen Lage. Zeitgleich setzte der Hubschrauber von Northern Helicopters einen Notarzt und Rettungsassistenten per Seilwinde auf den Seenotrettungskreuzer ab. Mit Höchstgeschwindigkeit steuerten die Seenotretter danach den Hafen von Peenemünde auf Usedom an. Von dort brachte ein alarmierter Rettungswagen den Patienten in ein Krankenhaus.

(26.07.2018; Symbolfoto: DGzRS)

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