Malteser trauern um emeritierten Papst Benedikt

(Bild: Wolf Lux/Malteser)Köln (MHD) – Die Malteser trauern um den emeritierten Papst Benedikt. Bei seinen Deutschlandbesuchen und beim Weltjugendtag hatten die Malteser ihn als Sanitätsgarde begleitet. Seit 2007 war Benedikt Ehrenmitglied des Malteser Hilfsdienstes. Der emeritierte Papst Benedikt ist am Samstag (31.12.2022) gestorben.

„Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir die Nachricht vom Tode des emeritierten Papst Benedikt XVI. aufgenommen. Benedikt hatte immer eine ganz besondere Beziehung zu den Maltesern“, erklärt Erich Prinz zu Lobkowicz, Präsident der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens.

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Die Malteser durften Benedikt XVI. beim Weltjugendtag 2005 in Köln und ein Jahr später bei seinem Besuch in seiner Heimat Bayern als Sanitätsgarde begleiten. Auch bei den Romwallfahrten der Malteser für Menschen mit Behinderungen gab es einen intensiven Austausch. Im Dezember 2007 bekam er vom damaligen Präsidenten Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin die Ehrenmitgliedschaft beim Malteser Hilfsdienst überreicht.

„Es war uns eine besondere Freude, ihn zum Ehrenmitglied des MHD zu ernennen. Denn die Ehrenmitgliedschaft ist ein Zeichen der Verbundenheit und Treue von ihm zu uns gewesen“, erklärt der aktuelle Präsident des Malteser Hilfsdienst, Georg Khevenhüller. „Wir haben so viele Anknüpfungspunkte mit Benedikt gehabt, bei seinen Aufenthalten hier in Deutschland, aber auch, wenn die Malteser in Rom waren. Jetzt müssen wir Abschied von ihm nehmen und sind sehr traurig.“

Kommentar zu diesem Artikel

  1. ” SANITÄTS-GARDE ” ; was soll das ??!!

    Auch auf die “Gefahr” hin, dass mein kurzer Beitrag nicht veröffentlicht werden könnte, obwohl dies schon mehr als schwarzer Tobak wäre :

    Eine Garde (man kann es auch “Ehrenzug” nennen), wie ich sie – auch aus militärischem und z.B. Feuerwehr-Bereich kenne, oder Gedenkminuten steht /hen ausschliesslich nur Menschen zu, die in ihrem Leben etwas für die Menschen getan haben oder für die Menschen tun; unerheblich ob ein solcher Zug zu Lebzeit eines verdienten Menschen antritt oder zu seinem bedauerlichen Tode.
    Als Auch-Christ denke ich, dass diesem ehem. Papst nichts, aber auch gar nichts zu steht. Verwickelt in jahrzehntelangen Kindes-und Jugendlichen-und Erwachsenen-Missbrauch und als Beschützer dieser Verbrecher, die von ihm wider besseres Wissen auch noch vor der Judikative gedeckt wurden, stand ihm weder zu Lebzeiten, noch zu seine m Tode eine “Ehrung” in welcher Form auch immer, zu !!! Wenn Menschen Ehrungen zustehen, dann sind das ehrenamtliche und hauptamtliche Angehörige des MHD, des DRK, der Feuerwehr, des ASB, der DLRG und der JUH (nicht zuletzt auch der Polizei), die in unzähligen Rettungs-und KatS-Einsätzen ihre Haut zu Markte tragen oder dabei sogar den Tod fanden !!!
    Nicht aber einem früheren Papst, der vor Gott und der Menschheit gelogen hat !! Und der Papst, welcher auch immer, bleibt immer nur ein ganz normaler Mensch, der keine (ungesetzlichen) Privilegien haben darf und auch nicht als “Quasi-Herrgott” auftreten soll und darf!!!
    Alexander Becht
    Mein Name und meine EMailadresse darf gerne veröffentlich werden.

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