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DRF Luftrettung bleibt Betreiber der Stationen in Dresden und Bautzen

27. März 2026

Foto: DRF Luftrettung

Dresden/Bautzen (DRF) – Im Rahmen eines öffentlichen Vergabeverfahrens hat die DRF Luftrettung den Zuschlag für den weiteren Betrieb der sächsischen Luftrettungsstationen in Dresden und Bautzen erhalten. Ab 2027 wird „Christoph 38“ in Dresden mit erweiterten Randzeiten alarmierbar sein. „Christoph 62“ in Bautzen bleibt weiterhin rund um die Uhr einsatzbereit.

„Wir begrüßen insbesondere die Ausweitung der Einsatzzeiten unserer Station ‚Christoph 38‘ in Dresden. Die DRF Luftrettung setzt sich intensiv dafür ein, dass mehr Stationen in Deutschland mit sogenannten erweiterten Randzeiten alarmiert werden können. Dass der Freistaat Sachsen diesen Schritt nun geht und unsere Dresdner Luftretter in den Herbst- und Wintermonaten auch nach Sonnenuntergang alarmierbar sind, ist ein wichtiger Fortschritt im Sinne der Bevölkerung“, sagt Dr. Krystian Pracz, CEO der DRF Luftrettung.

„Christoph 38“ wird täglich von Sonnenaufgang (frühestens ab 7:00 Uhr) bis Sonnenuntergang alarmierbar sein. In den Herbst- und Wintermonaten bis 19:00 Uhr. Zum Einsatz kommt ein Hubschrauber des Typs Airbus H145 mit Fünfblattrotor.

Bereits vor Jahren hat die Luftrettungsorganisation in Bautzen spezielle Verfahren für nächtliche Einsätze entwickelt. Das Konzept umfasst den Einsatz von zwei Piloten mit Instrumentenflugberechtigung (IFR), ein Satellitennavigationssystem mit digitaler Karte, die Einhaltung spezieller Anflugprofile, für den Instrumentenflug ausgerüstete Hubschrauber mit extra starken Scheinwerfern und den Einsatz von Nachtsichtbrillen (NVGs).

Die Bautzner Luftretter sind mit einem Hubschrauber des Typs Airbus H145 mit Fünfblattrotor und Rettungswinde im Einsatz. Dadurch sind Rettungseinsätze rund um die Uhr in schwer zugänglichem Gelände wie der Sächsischen Schweiz möglich.


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