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Bayern erweitert Betriebszeiten in der Luftrettung

06. Mai 2026

Foto: ADAC/Franz Mayer

München (IM BY) – Bayern möchte seine Luftrettung vor allem in ländlichen Regionen stärken und erweitert dafür an einigen Stationen die Betriebszeiten. Das hat kürzlich der Ministerrat auf Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beschlossen.

In den Wintermonaten werden an den Standorten Bayreuth, Ochsenfurt, Ingolstadt, Kempten und Suben (Österreich) die Betriebszeiten von 7 Uhr bis 20:15 Uhr und in den Sommermonaten von 7 Uhr bis 21:45 Uhr ausgeweitet. Die drei Intensivtransporthubschrauber in München, Nürnberg und Regensburg stehen bereits jetzt 24/7 zur Verfügung.

Grundlage für die Entscheidung ist ein Gutachten des Instituts für Notfallmedizin und Medizinmanagement zur Ausdehnung der Betriebszeiten der Rettungshubschrauber. Herrmann: „An den Standorten … werden perspektivisch die Betriebszeiten der Rettungshubschrauber erweitert. Von dort aus können nach einer Einführungsphase die Hubschrauber auch nach Einbruch der Dunkelheit fliegen, solange das im Ein-Schicht-Betrieb möglich ist. Das ist auch eine Antwort auf die Veränderungen in der Krankenhausstruktur in Bayern, da sich die Wege zu geeigneten Kliniken dadurch verkürzen.“ Mit den ausgewählten Standorten decke man nahezu das gesamte Gebiet des Freistaats ab, zeigte sich der Minister überzeugt.

Mit 15 Luftrettungsstandorten verfügt Bayern unter den deutschen Flächenländern über eines der dichtesten Stationsnetze bundesweit.