Schneller raus beim Einsatz


Willstätt (pm) – In der Fahrzeughalle werden Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge ständig mit Strom versorgt, um die Batterien und Funkgeräte zu laden. Fahrzeuge mit Druckluftbremsen werden entsprechend an eine permanente Druckluftversorgung angeschlossen.

Marechal_580Vor der Ausfahrt muss aber erst die Strom- und gegebenenfalls auch die Druckluftversorgung vom Fahrzeug getrennt werden. Bei herkömmlichen Steckvorrichtungen erfolgt das Ausstecken von Hand. In der Eile besteht aber das Risiko, dass das Einsatzteam das Ausstecken vergisst und dadurch Schäden am Fahrzeug und/oder in der Halle entstehen.

Um dies zu vermeiden, hat die Firma Marechal (vormals ISV) eine Self Ejecting-Steckvorrichtung im Programm, die leicht ins Fahrzeug zu integrieren ist. Die Trennung erfolgt automatisch beim Starten des Motors.

Sobald der Fahrer den Motor startet, überträgt ein Hubmagnet einen Impuls auf den Auslösehaken der Steckvorrichtung. Druckfedern werfen die Kupplung aus, und der Schiebedeckel aus Edelstahl schließt sich.

Bei der Rettbox-air ist zusätzlich eine Druckluftzufuhr in die Steckvorrichtung eingebaut. Die Rettbox ist geeignet zur Einspeisungen von 12 V, 24 V, 230 V oder 400 V sowie Druckluft bis 13 bar. Lieferbar für 20A und 32A; 2- bis 6-polig.

Die Rettbox ist mit einer LED-Anzeige ausgestattet, wodurch die elektrische Versorgung des Fahrzeugs auf einen Blick zu erkennen ist. Außer bei Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen werde dieser Strom-/Druckluftanschluss mit automatischer Trennung auch an Flughäfen und bei Behördenfahrzeugen eingesetzt, teilte Marechal mit. Das Nachrüsten von bestehenden Fahrzeugen sei möglich.

(14.06.2016; Foto: Marechal)

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