Defibrillator-Hersteller verlost AED-Gerät an freiwillige Feuerwehren

München (rd_de) – Die Aussagen eines N24-Reporters zum schweren Busunfall auf der Autobahn 9 haben am Montag (03.07.2017) für viel Empörung bei den freiwilligen Feuerwehren gesorgt. Der Defibrillator-Hersteller Schiller Medizintechnik verlost jetzt ein AED-Gerät unter allen freiwilligen Feuerwehren. Mit der Aktion will die Firma ein Zeichen der Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit setzen.

„Die Rettungskräfte waren zuerst freiwillige Feuerwehrleute oder waren das Profis?“, lautete eine der umstrittenen Aussagen des Reporters von N24. Der Fernsehjournalist berichtete live vor Ort über den schweren Busunfall auf der Autobahn 9. Seine Wortwahl führte in Feuerwehr-Kreisen zu viel Kritik. Daraufhin entschuldigte sich der Journalist öffentlich bei den freiwlligen Feuerwehrleuten.

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Schiller Medizintechnik verlost nun als Zeichen des Respekts für die ehrenamtlichen Feuerwehren ein AED-Gerät. Die Verlosung läuft bis zum 9. Juli. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Facebook-Seite des Unternehmens: 


Eine Aktion für sanitätsdienstlich tätige Hilfsorganisationen werde folgen, gab die Firma bekannt.

Auch das Feuerwehr-Magazin ragierte auf ihrer Facebook-Seite auf die Statements des Reporters:

(06.07.2017)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Kann man nicht einfach mal Faißbuck außen vor lassen!!!!

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  2. Klar, hier muss richtig gestellt werden, dass viele Freiwillige dort waren und geholfen haben. Dass die in aller Regel professionell arbeiten ist eine Tatsache, die durch Äußerungen wie die des Reporters bei der meist uninformierten Bevölkerung falsch verstanden werden kann. Was man aber auch besser formulieren sollte sind solche Aussagen wie “die Belastungen durch das Geschehen sind hoch, insbesondere, wenn man bedenkt, dass es viel Ehrenamtliche waren…usw”. Bitte, hauptamtliche Retter belastet ein solcher Unfall genauso stark wie Ehrenamtliche. Also auch hier keine Unterschiede, bitte !

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