Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Neues Seenotrettungsboot der DGzRS auf Rügen

(Bild: Stefan Sauer/DGzRS)Breege (DGzRS) – Das neueste Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Sonntag (08.09.2019) in Breege auf Rügen den Namen „Manfred Hessdörfer“ erhalten.

Die Freiwilligenstation am Großen Jasmunder Bodden verfügt jetzt über einen speziell für das Revier entwickelten neuen Bootstyp: rund neun Meter lang, 88 Zentimeter Tiefgang und 38 Knoten (ca. 70 km/h) schnell.

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Die „Manfred Hessdörfer“ entstand auf der finnischen Spezialwerft Arctic Airboats in enger Zusammenarbeit mit den Seenotrettern aus Deutschland. Das aus robustem Polyethylen bestehende Vollkunststoffboot ist wartungsarm und verfügt über zwei 200-PS-Außenbordmotoren.

Mit den Worten „Ich taufe Dich auf den Namen ‚Manfred Hessdörfer‘ und wünsche Dir und Deiner Besatzung allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Heimkehr“, taufte Silvia Reinhold, die Nichte des Namengebers, das neue Seenotrettungsboot.

Breege gehört zu den jüngsten Stationen der Seenotretter. Die vor 154 Jahren gegründete DGzRS richtete die Freiwilligen-Station 1997 ein. In den 22 Jahren des Bestehens der Station ist die „Manfred Hessdörfer“ nach „Mövenort“ (IV), „Walther Müller“ und „Dornbusch“ die vierte dort stationierte Rettungseinheit. 15 freiwillige Seenotretter um Vormann Olaf Redmer engagieren sich ehrenamtlich auf der DGzRS-Station Breege.

Die Eckdaten des neuen Seenotrettungsbootes:

• Länge über Alles: 8,90 Meter
• Breite über Alles: 3,10 Meter
• Tiefgang: 0,88 Meter Tiefgang (0,65 Meter bei geklappten Motoren im Flachwasserbereich)
• Verdrängung: 3,2 Tonnen
• Geschwindigkeit: 38 Knoten (ca. 70 km/h)
• Besatzung: Freiwillige
• Antrieb: Yamaha FL200G, Yamaha F200G, je 200 PS

Das sogenannte Rigid Buoyancy Boat (RBB) erreicht seinen Auftrieb durch seinen starren leichten Rumpf ohne Schlauch. Die Manövrierfähigkeit, das Schleppverhalten und die Stabilität des Vollkunststoffbootes sind außerordentlich gut, Sog und Wellenschlag gering, teilte die DGzRS mit.

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