Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Industrie spendet Massen von Schutzmasken und -brillen

(Bild: Rheinmetall AG)Bremen (rd_de) – Schutzmasken und -brillen gehören in diesen Tagen zu jenen Utensilien, die Mitarbeitende im Gesundheitswesen am dringendsten benötigen. Entsprechend positiv werden daher Nachrichten von Großunternehmen aufgenommen, die Ankündigen, sich kurzfristig im Kampf gegen Engpässe massiv zu engagieren.

Rheinmetall kündigte am Donnerstag (02.04.2020) an, der Bundesregierung bis zu sechs Millionen Schutzmasken zur Verfügung stellen zu wollen. Dem Unternehmen mit seinem globalen Standort- und Vertriebsnetzwerk sei es vor allem in China gelungen, Lieferquellen für diese dringend benötigten Schutzausrüstungen zu erschließen. Bereits in wenigen Tagen sollen rund eine Million Masken der Schutzkategorie FFP-2 (CE-zertifiziert) aus der Fertigung eines chinesischen Unternehmens an die zuständige Bundeswehr-Beschaffungsbehörde in Koblenz ausgeliefert werden. Rheinmetall übernimmt gemeinsam mit einem Partnerunternehmen die komplette Beschaffungs- und Transportlogistik sowie die Qualitätsüberprüfung. Der Vertrag zwischen Rheinmetall und dem Koblenzer Bundesamt für Beschaffung, Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) enthält auch eine Option über die Lieferung von weiteren fünf Millionen Schutzmasken durch Rheinmetall.

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(Bild: Fielmann AG)Die Fielmann AG teilte ebenfalls am Donnerstag (02.04.2020) mit, die Entwicklung und Produktion von Schutzbrillen aufgenommen zu haben, um bei der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen. Schutzbrillen sind – neben Schutzmasken – zentraler Bestandteil der Schutzausrüstung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal. Sie beugen vor allem der Tröpfcheninfektion vor, die als ein wesentlicher Übertragungsweg des Coronavirus gilt.

Die ersten 20.000 Schutzbrillen spendet Fielmann unmittelbar nach Erteilung der entsprechenden Genehmigungen an Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen. Alle medizinischen Einrichtungen können ab Montag, dem 6. April 2020, ab 10 Uhr, ihre Adresse und ihren Bedarf auf www.fielmann.de/service/schutzbrillen anmelden. Fielmann versendet die Schutzbrillen dann in den Folgewochen kostenfrei aus seinem Produktions- und Logistikzentrum in Rathenow an der Havel.

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