Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

ADAC Luftrettung kooperiert mit US-Flugschule

(Bild: Craig Mitchelldyer/ADAC)München (ADAC) – Die ADAC Luftrettung geht aufgrund des sich in Deutschland abzeichnenden Fachkräftemangels im Rettungsdienst neue Wege bei der Rekrutierung von Piloten für ihre Rettungshubschrauber.

Ab sofort kooperiert der ADAC mit einer der größten US-amerikanischen Flugschulen, der Hillsboro Aero Academy (HAA) in Portland/Oregon. Ziel der Zusammenarbeit ist es, junge Menschen für die „Rettungsfliegerei“ zu begeistern und geeigneten Bewerbern nach einer fundierten Ausbildung in den USA einen Cockpitarbeitsplatz in Deutschland anzubieten. Einen entsprechenden Vertrag für die strategische Partnerschaft besiegeln Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, und Natalia Cimpean, Chief Operations Officer HAA, auf der Heli-Expo in Los Angeles.

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Zu dem neuen ADAC-Luftrettungs-Ausbildungsprogramm wird es im März und April 2020 erste Informationsveranstaltungen in München, Bonn und Friedrichshafen geben. Es richtet sich in erster Linie an Bewerber aus dem deutschsprachigen Raum. Und zwar sowohl an Interessenten ohne Flugerfahrung als auch an Piloten, die sich bereits in der Ausbildung befinden oder sie schon abgeschlossen haben.

Die Berufspilotenausbildung inklusive Fluglehrerlizenz für den Hubschrauber dauert an der HAA zwölf bis 15 Monate. Verbunden damit ist eine Visa-Erteilung, die den Piloten im Anschluss an ihre Ausbildung eine bis zu zweijährige Arbeitserlaubnis in den USA ermöglicht, um die für diesen Beruf so wichtige Flugerfahrung zu sammeln. Sie ist Voraussetzung, um später in Deutschland eine Anstellung als Pilot zu finden.

Während der insgesamt rund dreijährigen Ausbildungszeit werden die Flugschüler künftig eng von Mentoren der ADAC Luftrettung begleitet und auf die Arbeit als Rettungshubschrauberpilot vorbereitet. Zudem werden besonders auf den Luftrettungsdienst zugeschnittene Praxiselemente in die Ausbildung integriert. Im Durchschnitt kehren die Absolventen der HAA mit 1.000 bis 1.200 Flugstunden im Logbuch in ihre Heimat zurück. Wer für die ADAC Luftrettung fliegen möchte, muss 1000 Flugstunden absolviert haben, mindestens 500 davon im Rettungsdienst oder einer vergleichbaren Tätigkeit.

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